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Gut zu wissen: Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Mandarinen und Clementinen?

Wenn's draußen wieder kalt wird, ist die Mandarine das winterliche Obst schlechthin. Oder sind das doch Clementinen? Und was sind eigentlich Satsumas? Wir erklären die Unterschiede.

Zitrusfrüchte: Mandarine, Clementine, Satsuma – was ist eigentlich der Unterschied?

Mandarinen sind ein großartiger Vitamin-Kick für die kalte Jahreszeit. Sie sind voll von Vitamin C, Natrium, Eisen, Zink und Magnesium. Oft werden Mandarinen mit Clementinen gleichgesetzt. Dabei gibt es bei den Zitrusfrüchten klare Unterschiede. 

Zum einen unterscheiden sich Mandarinen und Clementinen vor allem im Geschmack. Mandarinen sind herber und aromatischer als Clementinen. Die wiederum sind süß-säuerlich und weniger intensiv als Mandarinen. Außerdem lässt sich die Schale bei Mandarinen leichter abziehen. Die Clementine ist ein Hybrid, also eine Kreuzung aus der Mandarine und der Pomeranze. Zurück soll der Name auf einen französischen Mönch namens Clément gehen, der vor etwa hundert Jahren die erste Clementine in Algerien züchtete.

Die Mandarine hingegen gibt es seit etwa 3.000 Jahren. Ursprünglich stammt sie aus China, daher auch der Name. Mandarins nannte man im kaiserlichen China hohe Beamte, die orangefarbene Kleidung trugen. Heute wird die Frucht überwiegend im Mittelmeerraum angebaut. Die Haupterntezeit beginnt dabei im Spätherbst. Somit ist es auch zu erklären, warum die Zitrusfrüchte hierzulande zwischen Oktober und Januar in der Obstabteilung liegen.

Mandarinen, Clementinen und Satsumas - so unterscheiden sich die Zitrusfrüchte

Clementinen halten sich zudem bis zu zwei Monaten, was an der Dicke der Schale liegt. Mandarinen trocknen nach ein bis zwei Wochen aus. Einen weiteren Vorteil haben Clementinen: Sie sind meist kernlos, ihr Fruchtfleisch lässt sich in acht bis zwölf Segmente teilen, das der Mandarine in neun bis zehn inklusive Kerne.

Eine beliebte Zitrusfrucht, die es mittlerweile auch bei uns zu kaufen gibt, sind Satsumas. Sie haben keine Kerne und sind eine Kreuzung aus Mandarinen und Orangen. Ursprünglich stammen sie aus Japan, schmecken süß und lassen sich leicht schälen. Das Fruchtfleisch gibt zehn bis zwölf Segmente her.

Wer Zitrusfrüchte nicht in Bio-Qualität kauft, sollte sie besser unter heißem Wasser abspülen. Auf der Schale könnten sich Rückstände von Pestiziden aus dem Anbau befinden.

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