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Gut zu wissen: Grün, gelb oder rot? Diese Paprika ist am gesündesten

Im Supermarkt bekommt man Paprika meist als "Paprika-Ampel" in Plastik verpackt: in Grün, Gelb und Rot. Die Farben spiegeln den unterschiedlichen Reifegrad wider. Aber welche der drei ist am gesündesten?

Paprika

Paprika in rot, gelb und grün: Gibt es bei wirklich Unterschiede?

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Paprika ist ein vielfältiges Gemüse, das es in den verschiedensten Größen, Farben und Schärfegraden gibt. Die Frucht ist vor allem bekannt als Gemüse, wird aber auch gern als Gewürz verwendet. Paprika wird in vielen Ländern zum Kochen oder Würzen verarbeitet. Paprikapulver hierzulande ist beispielsweise das meist verwendete Gewürz der Deutschen.

Handelsüblich wird Paprika im Supermarkt in Plastik verpackt in drei verschiedenen Farben verkauft: in Grün, Gelb und Rot. Bleibt die Frage: Gibt es bei den Früchten Unterschiede? Und welche Sorte ist am gesündesten?

Die verschiedenen Farben der Paprika spiegeln den Reifegrad des Gemüses wider. Im unreifen Zustand sind alle Paprika grün, schließlich werden sie gelblicher oder rötlicher und damit auch süßer im Geschmack. Von den Inhaltsstoffen unterscheiden sie sich nur wenig. Alle Paprika haben kaum Kalorien, sie bringen es gerade einmal auf 19 bis 28 Kilokalorien pro 100 Gramm.

Paprika: Das Gemüse mit dem meisten Vitamin C

Dafür unterscheiden sie sich im Vitamin-C-Gehalt. Paprika sind reich an Vitaminen. Neben Vitamin A und B ist in der Frucht besonders viel Vitamin C enthalten. Der höchste Vitamin-C-Gehalt steckt dabei in der roten Paprika. Während 100 Gramm grüne Paprika etwa 140 Milligramm Vitamin C enthalten, sind es bei einer roten Paprika etwa 400 Milligramm. Damit zählt die rote Paprika zu den Vitamin-C-reichsten Nahrungsmitteln überhaupt, und ist von den drei Sorten die gesündeste.

Für die Schärfe in der Paprika ist der Stoff Capsaicin verantwortlich. Auch Chilisorten zählen zur Familie der Paprika. Das Capsaicin löst einen Hitze- und Schmerzreiz aus. Eine normale Gemüsepaprika ist dabei mild, pikant sind Peperoni, mittelscharf Jalapenos und als scharf werden Cayenne-Pflanzen eingestuft. Der Schärfegrad wird mithilfe des Scoville-Index bestimmt.

Als Gemüse kann Paprika sowohl roh als auch gefüllt, gedünstet oder gebraten verwendet werden. Besonders beliebt ist hierzulande die gefüllte Paprika mit Reis und Hackfleisch. Hier geht's zum Rezept.

Kleine Kochschule: So schneiden Sie Paprika richtig


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