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No-Gos beim Essen: Diese vier Fettnäpfchen sollten Sie in einem schicken Restaurant vermeiden

Fine Dining ist nichts für jedermann. In vielen hochklassigen Restaurants gibt es bestimmte Regeln, an die man sich halten sollte. Wir geben Orientierung.

Was Sie in einem schicken Restaurant unbedingt vermeiden sollten

In Fine-Dining-Restaurants gelten eigene Regeln

In einem hochkarätigen Restaurant geht es vor allem um eins: ums Essen. Wer beispielsweise beim Sternekoch isst, weiß um den Fokus auf die Kochkünste des ausgezeichneten Küchenchefs. Zum Alltag gehört ein Besuch in einem schicken Restaurant für die meisten aber nicht, denn die Preise sind nur etwas für besondere Tage.

Wer nur selten in den Genuss eines Fine-Dining-Essens kommt, dem sei zur Vorsicht geraten. Es gibt bestimmte Fettnäpfchen, in die man auf keinen Fall treten sollte – auch wenn die hochklassigen Restaurants heutzutage nicht mehr ganz so konservativ und steif sind wie noch vor einigen Jahren. Wir geben Orientierung, welche vier Fehler Sie dennoch unbedingt vermeiden sollten.

1. Aufgeben, wenn man keine Reservierung bekommt

Mittlerweile arbeiten Restaurants mit Online-Tools wie OpenTable zusammen. Wird dort kein freier Tisch mehr angeboten, sollte man nicht die Flinte ins Korn werfen. Der altmodische Weg - zum Telefonhörer zu greifen - wirkt manchmal Wunder. Oft gibt es auch Last-Minute-Plätze, wenn eine Reservierung storniert wird. Ein weiterer Tipp: Probieren Sie's mittags. Dann ist nicht nur die Wahrscheinlichkeit höher, dass ein Tisch frei ist. Zudem gibt es oft Mittagsangebote.

2. Falsches Outfit tragen

Es gibt wohl kaum ein schlimmeres Gefühl als underdressed zu sein. Checken Sie deshalb vorab, ob es einen bestimmten Dress-Code im Restaurant gibt. Den gibt es weniger hierzulande, dafür häufiger im Ausland. Wer schick essen gehen will, sollte sich auch dementsprechend kleiden. 

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JAPAN  Essen: Fangen Sie niemals als Erster zu essen an. Warten Sie bis der Ehrengast oder die älteste Person beginnt.  Teller leeren: Die Japaner sind bekannt dafür, Verschwendung nicht zu billigen. Versuchen Sie daher immer Ihr Gericht ganz aufzuessen.  Stäbchen: Halten Sie ihre Stäbchen niemals aufrecht. Das ist nur auf Beerdigungen üblich.

JAPAN

Essen: Fangen Sie niemals als Erster zu essen an. Warten Sie bis der Ehrengast oder die älteste Person beginnt.

Teller leeren: Die Japaner sind bekannt dafür, Verschwendung nicht zu billigen. Versuchen Sie daher immer Ihr Gericht ganz aufzuessen.

Stäbchen: Halten Sie ihre Stäbchen niemals aufrecht. Das ist nur auf Beerdigungen üblich.


3. Ihre Tischmanieren vergessen

Eigentlich eine Selbstverständlichkeit, wenn man zu Gast ist, trotzdem vor allem in einem schicken Restaurant essentiell: Schreien Sie niemals nach dem Kellner, fragen Sie nicht nach Ketchup oder Senf, und warten Sie bis alle Gäste eingetroffen sind, bis Sie ein Getränk bestellen. Für Frauen gilt: Platzieren Sie Ihre Handtasche niemals auf dem Tisch.

4. Über Lebensmittelallergien im Restaurant sprechen

Es gilt: Wer an Lebensmittelunverträglichkeiten leidet, sollte dies bereits bei der Reservierung erwähnen. Dann kann sich die Küche schon bei den Vorbereitungen darauf einstellen.

In manchen hochklassigen Restaurants gibt es aber nicht nur Fettnäpfchen, sondern auch Zugeständnisse. Beispielsweise bei den Getränken. In den USA und auch in England gilt häufig die Regel "Bring Your Own" und meint damit, dass man sich zum Essen seine eigenen Getränke, also häufig Alkohol in Form von Wein mitbringen kann. Manche Restaurants verlangen dann nur eine Art Korkgeld, öffnen Ihnen aber dafür den Wein und bieten Ihnen Gläser an. In Deutschland ist dies leider noch nicht gängig.

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.