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Stiftung Warentest: Apfelmus oder Apfelmark? Darin liegen die Unterschiede - und bei einem Produkt sollten Sie zugreifen

Die gute Nachricht ist: Jedes zweite Produkt ist gut. Dabei macht es einen Unterschied, ob sie zu Apfelmus oder Apfelmark greifen. Stiftung Warentest hat 25 Produkte ins Labor geschickt - und eine klare Empfehlung.

Apfelmus oder Apfelmark? Was ist besser

Apfelmus oder Apfelmark? Was ist besser

Getty Images

Apfelmus ist ein Klassiker schlechthin: Es schmeckt süß-säuerlich und peppt Joghurt oder Desserts auf, schmeckt aber auch zu Herzhaftem wie Kartoffelpuffer oder Wildgerichten. In den Supermarktregalen findet sich aber nicht nur Apfelmus, sondern auch Apfelmark. Die unterscheiden sich optisch kaum, aber der Unterschied liegt im Detail. Während Apfelmus mit Zucker gesüßt wird, enthält Apfelmark nur die Süße aus den Früchten. Schmeckt man das?

Stiftung Warentest hat 25 Produkte ins Labor geschickt. 14-mal Apfelmus, 5-mal Apfelmark und 6-mal Quetschies. Geschmacklich unterscheiden sich Apfelmus und Apfelmark kaum, obwohl Mark etwa ein Drittel weniger Zucker enthält als Mus. Von Quetschies hingegen raten die Warentester ab. Keins schneidet gut ab, weil kaum Apfelgeschmack durchkommt. Zum Teil schmeckt der Inhalt der Quetschies sogar fade oder nach Kunststoff.

Gutes Apfelmus muss nicht teuer sein

Gutes Apfelmus muss hingegen nicht teuer sein. Bereits für 8 Cent pro 100 Gramm bekommt man den Testsieger: das Freshona-Mus von Lidl. Knapp dahinter das Mus von HAK für 28 Cent. Wer weniger Zucker - und damit auch weniger Kalorien zu sich nehmen möchte, greift zu Apfelmark: zum Beispiel zum Produkt von Alnatura für 28 Cent. 

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Vier Produkte schneiden schlecht ab, weil das Apfelaroma fehlt. Sie erhalten nur das Gesamturteil "Ausreichend". Darunter das Apfelmus von Edeka "Gut und günstig" und Rewe Ja. Die Tester haben darin kaum apfeleigene Aromen gefunden. Das könnte verschiedene Gründe haben: Entweder wurden unreife Früchte mit wenig Apfelaroma verwendet - oder es mangelte an Sorgfalt bei der Herstellung, sodass Apfelaromen entweichen konnten.

Generell lieferte aber kein Produkt Hinweise auf Verderbnis, beispielsweise durch vergorene Äpfel in der Produktion. Positiv fiel auch auf, dass Keime kein Problem waren. Und auch Pestizide fanden die Tester wenn nur in sehr geringen Mengen.

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