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Stiftung Warentest: Worauf es bei einem Gasgrill ankommt - gute gibt es bereits ab 250 Euro

Jetzt beginnt die Grillsaison: Höchste Zeit sich Gedanken über den geeigneten Grill zu machen. Wie viel Geld muss man für einen guten Gasgrill ausgeben? Stiftung Warentest kann vier Grillwagen und einen Tragbaren empfehlen.

Gasgrill Stiftung Warentest

Gasgrill: Für jeden etwas dabei

Sobald es draußen warm wird, startet die Grillsaison. Ob Gas, Elektro oder Holzkohle - jeder Grillmeister hat seine eigenen Vorlieben. Aber muss es immer ein Grill im Wert eines Kleinwagens sein? Nein, wie Stiftung Warentest geprüft hat. Die Tester haben von ihren Fachleuten zwölf Gasgrills prüfen lassen.

Am Ende überzeugten fünf Grills mit guter Gesamtnote, davon vier Grillwagen mit jeweils drei getrennt regelbaren Brennern und ein tragbarer Grill mit nur einem Brenner. Alle verfügen über eine Haube. Der günstigste Gute ist der Grillwagen von Toom für 250 Euro, der einzig gute Tragbare kommt von Weber und kostet 290 Euro. Die Grillwagen von Landmann Rexon (299 Euro) und der Weber Spirit II (575 Euro) sowie Broil King Royal für 550 Euro sind gut. Aber worauf kommt es bei einem guten Gasgrill eigentlich an?

Darauf kommt es bei einem guten Gasgrill an

1. Bedienbarkeit: Wer gern grillt, sollte sich einen Grill aussuchen, mit dem er gut zurechtkommt. Beim Kauf sollte man den Grill gut begutachten, ob er übersichtlich und einfach zu bedienen ist.

2. Temperaturzonen: Experten empfehlen, Gasgrills immer mit drei Brennern zu wählen. Die linke Seite dient zum scharf Anbraten, die Mitte zum Garen und die rechte Seite zum Ruhen. Verschiedene Temperaturzonen eröffnen mehr Möglichkeiten als Grills mit nur einem Brenner. Ein weiterer Tipp: Beim Grillen die Haube möglichst geschlossen halten, so lässt sich die Thermik optimal nutzen. Offene Grills brauchen mehr Energie und es dauert länger, bis das Grillgut gar ist.

3. Temperaturverteilung: Hier gilt, gleichmäßig ist besser. Damit beim Anbraten nichts kleben bleibt, sollte der Rost gleichmäßig und großflächig heiß werden. 

4. Kosten: Wenn möglich nachfüllbare Gasflaschen verwenden. Die sparen jede Menge Geld. Eine Fünf-Kilo-Flasche kostet knapp sechs Euro pro Kilogramm, eine Elf-Kilo-Flasche rund drei Euro. Mit jeder weiteren Befüllung wird es sogar noch billiger. Die gibt es dann für weniger als zwei Euro.

Den ganzen Test können Sie gegen Gebühr hier beziehen.

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