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Außen hui, innen pfui: Verschimmelte Torte aus der Konditorei: "Ich musste mich fast übergeben"

Zum ersten Geburtstag ihrer Tochter erhielt eine Australierin von ihrem Mann eine Biskuittorte aus einer Konditorei, verziert mit einer Creme aus roten Rosen. Beim Anschneiden allerdings musste sie sich fast übergeben: Der Kuchen war tiefgrün verschimmelt und staubte.

Zum ersten Geburtstag der kleinen Piper sollte es einen ganz besonderen Kuchen geben. Deswegen kaufte Mark Hogan seiner Frau Jamie eine üppig verzierte Torte in einer Konditorei: Vanille-Biskuit mit einer Creme-Glasur aus roten Rosen. Das war am Freitag. Da die Torte am Sonntag mit den Geburtstagsgästen gegessen werden sollte, kam sie in den Kühlschrank. Zuvor allerdings, naschten Mutter und Tochter ein wenig von der Rosen-Ganache.

Am Sonntag erlebte die Familie aus Sydney dann beim Anschnitt der Torte eine böse Überraschung. Glücklicherweise waren die Gäste noch nicht eingetroffen und mussten nicht mitansehen, was sich unter der cremigen Rosenschicht für eine tiefgrüne "Vanille-Biskuittorte" verbarg: Schimmel von oben bis unten. Jamie Hogan berichtet von dem Erlebnis bei Facebook.

"Als ich ein Stück auf meinen Teller legte, staubte es"

"Das grüne Zeug, das man sehen kann, ist Schimmel", schreibt Hogan. "Das Innere des Kuchen war komplett grün. Ursprünglich sollte es eine Vanille-Biskuittorte sein. Ich musste mich fast übergeben, als ich ein Stück auf meinen Teller legte und Staub aufstieg." Das Schlimmste, schildert Hogan, war für sie das Wissen, dass ihre elf Monate alte Tochter und sie am Freitag etwas von dem Topping gegessen hatten. Für diese Tatsache übrigens, dass ihre Tochter von der Creme gegessen hat, erhielt die Mutter in den Kommentaren unter ihrem Posting harsche Kritik, gegen die sie sich wehrt. "Was ihr mit euren Kindern macht, ist eure Sache, und was ich mit meinem Kind mache, ist meine."

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Auch auf die Beschreibung der Konsistenz des Kuchens geht sie noch einmal genauer ein. "Als ich schrieb, dass es staubte, wollte ich damit sagen, dass der Kuchen so zerfiel, als sei unter der Garnitur nichts weiter, nur sie hielt ihn zusammen." Es sei nicht ihre Absicht gewesen, die Konditorei zu ruinieren. Aber der Eigentümer des Ladens habe sich nicht einmal bei ihr entschuldigt, weshalb sie sich an das Einkaufszentrum gewandt habe, in dem sich die Konditorei befindet. Deren Geschäftsführerin habe ihr einen Gutschein über 50 Dollar angeboten. Falls die Konditorei nun ihre Ladenfläche verlöre, sei das ihrerseits nicht intendiert gewesen. Wer sich darüber mit ihr auseinandersetzen wolle, könne ihr gern eine Direktnachricht schreiben.

Was auch immer mit dem Geschäft passieren wird, zum zweiten Geburtstag von Piper wird der Kuchen sicher nicht von dort kommen.

Quelle: Facebook

bal
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