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Endlich Spargelzeit Was das vielseitige Stangengemüse so gesund macht

Spargel ist reich an Nährstoffen, Vitaminen und Mineralstoffen. Was den Spargel so gesund macht.
Frühjahr ist Spargelzeit. Neben dem Geschmack beeindruckt das Stangengemüse vor allem durch reichlich gesundheitliche Vorteile (Symbolbild).
© Christin Klose / Picture Alliance
Die Spargelsaison läuft auf Hochtouren. Ob klassisch mit Sauce Hollandaise, als cremiges Risotto oder frisch im Salat – Spargel ist ein richtiges Multitalent. Aber nicht nur geschmacklich überzeugt das Stangengemüse, auch die inneren Werte können sich sehen lassen.

Die Deutschen lieben ihren Spargel. Mit rund 22.410 Hektar Anbaufläche zeigt sich Deutschland als führende Spargel-Nation in Europa. Rund 1,7 kg isst jeder Deutsche durchschnittlich im Jahr. Und das ist auch gut so – denn das Gemüse beeindruckt mit reichlich Vitaminen und Vitalstoffen. Wir zeigen Ihnen, wieso Sie die Spargelsaison intensiv ausnutzen sollten.

Sanfte Entwässerung und Reinigung

Als hätte Mutter Natur es nicht anders gewollt, wirkt sich der Spargel, passend zum Frühjahr, bereinigend auf den Körper und seine Organe aus. Die im Spargel enthaltene Asparaginsäure regt die Nierentätigkeit an – Schadstoffe werden folglich leichter aus dem Körper gespült. Die entwässernde Wirkung unterstützt zudem Leber, Lunge, Nieren und Herz-Kreislauf-System. Zudem wirkt sie Wassereinlagerungen im Gewebe entgegen.

Spargel als unschlagbarer Vitaminlieferant

Die grünen und weißen Stangen enthalten große Mengen an Vitamin A, C und E sowie Folsäure. Bereits 500 Gramm decken damit den kompletten Tagesbedarf an lebensnotwendigen Vitaminen ab. Während Vitamin A die Sehkraft unterstützt, stärkt Vitamin C Immunsystem und Bindegewebe, reduziert Müdigkeit, depressive Verstimmung und Antriebslosigkeit. Folsäure unterstützt die Zellteilung und Blutbildung. Besonders schwangere Frauen profitieren von der großen Menge an Folsäure. Kalium wirkt blutdrucksenkend, eine erhebliche Menge an Kalzium kräftigt zudem Knochen und Zähne. Nicht zuletzt enthält das Multitalent Glykoside und Flavone, eine natürliche Abwehr gegen Krebszellen.

Auswirkungen auf das Liebesleben?

Schon vor einiger Zeit wurde dem Spargel, aufgrund seiner phallusähnlichen Optik, eine aphrodisierende Wirkung nachgesagt. Nach ayurvedischer Lehre ist dies jedoch mehr als ein Mythos, da das stangenförmige Gemüse tatsächlich die Durchblutung des Urogenitaltraktes erhöhe. Die anfeuernde Wirkung sei auf das enthaltene Vitamin E zurückzuführen, welches die Produktion und Ausschüttung von Sexualhormonen fördere.

Schön und gesund dank Spargel

Spargel ist mit 17 Kalorien auf 100 Gramm nicht nur sehr kalorienarm, sondern entschlackt durch die enthaltenen Mineralstoffe den gesamten Körper. Die im Spargel enthaltenen Fruchtsäuren aktivieren zudem den Stoffwechsel und kurbeln somit auch die Fettverbrennung an. Der hohe Gehalt an Ballaststoffen fördert die Verdauung. Nicht zuletzt wirken die Mineralstoffe als Radikalfänger, verbessern so Haut und Haare und unterstützt das Zellwachstum.

Endlich Spargelzeit: Was das vielseitige Stangengemüse so gesund macht

Grün, violett oder weiß?

Grüne und violette Spargelsorten enthalten zum Teil höhere Nährstoffmengen als der weiße Konkurrent. Grüner Spargel enthält zudem mehr Eiweiß, Kupfer, Magnesium, Phosphor sowie Vitamin C. Die Unterschiede sind jedoch so gering, dass letztendlich der Geschmack ausschlaggebender Faktor bei der Sortenwahl sein sollte.

Quelle: Bundeszentrum für Ernährung


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