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Grillsaison Geheimrezept: Aromatischer, hausgemachter Kartoffelsalat

Hausgemachter Kartoffelsalat – Rezept für den Klassiker.
Rezepte für Kartoffelsalat gibt es viele – diese Variante punktet mit raffinierter Cremigkeit und reichlich Geschmack
© Mariha-kitchen / Getty Images
Was passt besser zum Grillabend als ein leckerer hausgemachter Kartoffelsalat? Bei der Art der Zubereitung des Klassikers scheiden sich die Geister. Dieses Rezept überzeugt mit unverwechselbarer Cremigkeit und vollem Aroma – dank selbst gemachter Mayonnaise.

Sommer, Sonne, Kartoffelsalat. Der Klassiker ist nicht nur ein traditionelles Gericht an Heiligabend, sondern hat auch in der warmen Jahreszeit seinen großen Auftritt.

Mit dem Start der Grillsaison türmen sich die Salatvariationen auf dem Grillbuffet: Von Nudelsalat über Reissalat, bis hin zu Bohnensalat oder exotischen Varianten wie dem orientalischen Taboulé. Doch vor allem der Kartoffelsalat ist die perfekte Beilage zum Grillen.

Selbstgemachte Mayonnaise sorgt für unwiderstehliche Cremigkeit

Gerade im Sommer schmeckt der Klassiker herrlich frisch. Dieser hausgemachte Kartoffelsalat punktet mit seiner Cremigkeit und Fülle an Geschmack. Eine selbstgemachte Mayonnaise verleiht dem Gericht eine ganz besondere Note – damit stiehlt er jeglicher Salatkonkurrenz auf dem Grillbuffet die Show.   

Ja, wir Deutschen und unsere Liebe zu Kartoffeln. Nicht umsonst gelten wir als Kartoffel-Nation der Welt – denn Kartoffeln sind fester und großer Bestandteil auf unserem Speiseplan. Ob als Suppe, Pommes frites oder Chips: Jeder Deutsche isst durchschnittlich 67 Kilogramm Kartoffeln pro Jahr, das sind fast 1,3 Kilo pro Woche.

Die Kartoffel: Reiz der verbotenen Früchte

Doch ursprünglich kommt die Knolle aus Südamerika, genauer gesagt aus dem bolivianischen und peruanischen Teil der Anden, und fand erst im 17. Jahrhundert ihren Weg nach Deutschland. Hier war sie zunächst eher unbeliebt – man traute dem neuen Gewächs aus Südamerika nicht recht. Friedrich II. von Preußen brachte seine Bauern jedoch mit einem Trick dazu, das unbekannte Gewächs anzubauen. Er ließ seine Gärten zum angeblichen Schutz der Kartoffelpflanzen von Soldaten umstellen. Der Trick funktionierte: Die Deutschen fanden Gefallen an der Knolle. Kein Wunder – denn schließlich schmecken verbotene Früchte bekanntlich am besten.

Vor allem der Kartoffelsalat hat es uns Deutschen angetan und wird seit Ankunft der Kartoffel in Deutschland zubereitet und verzehrt. Bereits in der ersten wissenschaftlichen Beschreibung der Kartoffel wird auf die salatartige Zubereitung mit Essig, Öl und Salz hingewiesen. Die Kartoffel dient als gesunde sättigende Grundlage. Zudem ist der Salat schnell gemacht, weshalb Kartoffelsalat sich zu einem beliebten Gericht der Nation etablierte.

Kartoffelsalat

Rezepte für den Klassiker gibt es wie Sand am Meer – jede Familie schwört auf ihre eigene Zubereitung. Diese Variante überzeugt nicht nur mit selbst gemachter cremiger Mayonnaise. Sie schmeckt durch Gewürzgurken und Brühe herrlich würzig, erlangt dank der Kresse eine angenehme Frische und Schärfe, welche mit dem rauchigen Aroma des Specks wunderbar harmoniert. Damit beeindrucken Sie Ihre Gäste beim nächsten gemeinsamen Grillabend.

Geheimrezept für einen cremigen, aromatischen Kartoffelsalat

Zutaten

  • 2 kg festkochende Kartoffeln
  • 1 weiße Zwiebel
  • 1 großes Glas Gewürzgurken
  • 75g magere Schinkenwürfel
  • Gemüsebrühe
  • 2 Töpfe frische Kresse
  • Salz und Pfeffer nach Gusto

Für die selbstgemachte Mayonnaise:

  • 1 Ei
  • 100 ml Sonnenblumenöl
  • 4 Knoblauchzehen
  • 1 TL Senf

Zubereitung

  1. Kartoffeln in ausreichend Wasser gar kochen und abkühlen lassen.
  2. Sobald die Kartoffeln kalt sind, schälen und klein schneiden.
  3. Eine Zwiebel schälen und klein schneiden und zusammen mit den Kartoffeln in einen großen Topf geben.
  4. Gewürzgurken klein schneiden – Wichtig: Gurkenwasser nicht wegschütten, das wird später noch benötigt.
  5. Speck in etwas Öl anbraten. (Vegetarier lassen den Speck ganz weg)
  6. Gewürzgurken und Speck ebenfalls in den Topf geben.
  7. 150 ml Wasser mit etwa 1 TL Rinderbrühe (wer es würzig mag, nimmt etwas mehr) vermischen und zusammen mit dem Gurkenwasser zu den restlichen Zutaten geben.
  8. Für die selbstgemachte Mayo: 100 ml Sonnenblumenöl, 1 Ei und 1 TL Senf in ein hohes Gefäß geben. Knoblauchzehen schälen und hinzugeben. Den Pürierstab bis auf den Boden stellen und erst dann einschalten. Eine gewisse Zeit laufen lassen und dann langsam den Stab hochziehen – Am Rand kann man erkennen, ob schon Mayonnaise entstanden ist.
  9. Mayonnaise zu den restlichen Zutaten geben.
  10. Kresse vom Topf schneiden und dazugeben. Mit etwas Salz und Pfeffer, je nach Geschmack, würzen.
  11. Alles vermengen und gut durchziehen lassen. Tipp: Je länger der Salat zieht, desto besser schmeckt er!

Quelle: Deutsche Welle


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