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Italienisch genießen Hausgemachtes Basilikum-Pesto: Veganes Rezept für den Klassiker

Ein Glas mit grünem Peste neben einem Teller Spaghetti
Pesto schmeckt nach Urlaub in Italien. Mit Hefeflocken wird die beliebte Sauce vegan und schmeckt unwiderstehlich – zusammen mit Pasta, im Salat oder aber auf der Pizza.
© skarau / Getty Images
Pesto gehört nicht umsonst zu den beliebtesten Saucen weltweit – der Klassiker ist schnell gemacht und schmeckt wunderbar aromatisch. Dieses vegane Rezept für hausgemachtes Basilikum-Pesto ist der Star jedes Gerichtes und verleiht Pizza, Pasta und Co. eine unverwechselbare Note. 

Manchmal sind die einfachsten Dinge die besten – Pesto ist hier das Paradebeispiel. Für ein würziges Basilikum-Pesto braucht es nicht viele Zutaten, schließlich sind die intensiven Aromen des Basilikums der Star des Rezepts. Zudem ist es schnell zubereitet und schmeckt zudem immer großartig.

Vielseitig ist der italienische Klassiker auch: Ob zusammen mit Pasta, im Salat, als Aufstrich auf frisch gebackenem Ciabatta oder aber auf der Pizza – Pesto verleiht so gut wie jedem Gericht das gewisse Extra. Die aromatische Sauce gibt es mittlerweile in verschiedenen Variationen – von Pesto mit Rucola oder Bärlauch, über Pesto rosso di pomodori secchi, Pesto aus sonnengetrockneten Tomaten, bis hin zu Pesto di pistacchi alla siciliana, also Pistazien-Pesto nach sizilianischer Rezeptur – der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Der absolute Klassiker: Pesto alla genovese. Die Variante mit Basilikum ist nicht umsonst die beliebteste aller Pesto-Sorten, schließlich verleiht das Basilikum der Sauce ein unvergleichliches Aroma.

Der Ursprung des Pesto Genovese

Seinen Ursprung hat der italienische Klassiker im antiken Rom. Von "Moretum" berichtete schon der antike Historiker Virgilio – einer Mischung, welche man aus Kräutern, Knoblauch, Öl, Essig und Frischkäse in einer Art Mörser zu einem Brei stampfte. Gegebenenfalls wurden hier bereits Nüsse hinzugefügt. Im 19. Jahrhundert entstand dann die heute so beliebte Rezeptur: 1865 erschien das Originalrezept erstmalig als "geschlagener Mix mit Knoblauch und Basilikum" im Buch "Cuciniera genovese" der Gebrüder Ratto. "Pesto" stammt übrigens vom italienischen Wort "pestare" ab, was so viel wie "zerstampfen" heißt.

Die Originalrezeptur wird auch heute noch mit einem Mörser zubereitet. Besonders aromatisch soll das Basilikum Genovese D.O.P. sein, welches dem Pesto mit seinem sehr intensiven Aroma den charakteristischen Geschmack verleiht. Die Verwendung von kalt gepresstem, nativem Olivenöl stellt sicher, dass dieses nur aus Oliven, demnach ohne Zusatzstoffe, gewonnen wurde. Es ist reich an wertvollen Nährstoffen, die Balsam für die Herzgesundheit ist. Abgerundet wird das Ganze mit ordentlich Knoblauch, grobkörnigem Salz, Pinienkernen und Parmesan.

Pesto ohne Parmesan – mindestens genauso gut

Durch kleine Handgriffe hier und da zaubern wir uns den Klassiker vegan. Hefeflocken ersetzen den Parmesan und verleihen der Sauce ihre charakteristische käsige Note.

Zudem sind die feinen Flocken extrem gesund. Sie sind reich an Vitamin B1, B2, B5 und Vitamin B6 sowie Folsäure. Außerdem sind sie sehr proteinreich. Durch das schonende Trocknungsverfahren bleiben alle Vitamine, Aminosäuren, Eiweiße und Mineralstoffe enthalten.

Cashewkerne ersetzen einen Teil der Pinienkerne. Sie geben dem Rezept eine milde und feine Nussnote und machen die Paste mit ihrer weichen Konsistenz unvergleichbar cremig. Durch das Anrösten der Pinienkerne und Cashews erhält das Pesto einen intensiveren Geschmack, man schmeckt das feine Aroma der Kerne förmlich heraus.

So dürfen wir das Rezept zwar nicht mehr "Pesto alla Genovese" nennen, aber das macht auch gar nichts – schließlich steht diese Variante dem ursprünglichen Klassiker in keinerlei Weise nach.

Rezept für ein veganes Basilikum Pesto

Zutaten

  • 50 g Pinienkerne
  • 50 g Cashewkerne
  • 7 EL Olivenöl
  • 1 TL grob körniges Salz
  • 1 Topf frischen Basilikum
  • 1 Knoblauchzehe
  • 3 EL Hefeflocken
  • Etwas frisch gemahlener Pfeffer
Spaghetti

Zubereitung

  1. Pinienkerne und Cashews in einer Pfanne ohne Öl kurz anrösten, abkühlen lassen und grob hacken.
  2. Basilikum waschen, trocken schütteln und vom Stiel entfernen.
  3. Knoblauch schälen und pressen.
  4. Pinienkerne und Cashews zusammen mit Olivenöl, Salz und Knoblauch in ein Gefäß geben und mit dem Pürierstab fein pürieren. Das funktioniert auch im Mixer. Wer einen Mörser zur Hand hat und etwas Zeit aufwenden möchte, kann das Pesto auch traditionell im Mörser zerstampfen.
  5. Zum Schluss die Hefeflocken unterheben und das Basilikum-Pesto mit Pfeffer abschmecken.

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