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Natur Lifehacks Mai ist Holunderblütenzeit: Das müssen Sie beim Sammeln beachten

Im Mai beginnt die Holunderblüte. Vor allem der Schwarze Holunder ist hierzulande beliebt. Und nicht nur die Beeren, auch die Blüten sind schmackhaft und gesund. Ein Tee aus den getrockneten Blüten stärkt die Abwehrkräfte und hilft bei Erkältung. Er regt Verdauung und Kreislauf an und kann sogar die Stimmung verbessern. Auch Sirup oder Gelee können aus den Blüten herstellt werden. Im Supermarkt sind die Blüten in der Regel nicht zu kaufen, man muss sie also selbst ernten. Dabei gibt es einiges zu beachten. Zum einen, ob es überhaupt erlaubt ist. Auf Privatgrundstücken, in Naturschutzgebieten, eingezäunten Geländen und agrarisch kultivierten Flächen darf man nicht einfach sammeln. In freier Natur hingegen schon - allerdings nur in geringen Mengen und für den persönlichen Bedarf. Bei größeren Mengen oder für gewerbliche Zwecke benötigt man eine Genehmigung der zuständigen Behörde. Für die Ernte sucht man sich einen trockenen Tag aus. Die Blüten sollten einen süßlichen, intensiven Geruch verströmen. Riechen sie unangenehm, handelt es sich wahrscheinlich um eine giftige Variante. Von Sträuchern am Straßenrand sollte man die Finger lassen, die sind meist mit Abgasen belastet.
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Ein Tee aus getrocknetem Holunder stärkt die Abwehrkräfte und hilft bei Erkältung. Doch beim Sammeln muss man einiges beachten. Zum Beispiel verrät der Geruch einiges darüber, ob es sich um eine giftige Variante handelt. 

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