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Amanresort in Venedig: Schlafen, wo die Clooneys die Hochzeitsnacht verbrachten

Hier kann jeder ein Zimmer buchen, der über das nötige Kleingeld verfügt: In Venedigs Luxushotel Aman gaben sich einst George Clooney und Amal Alamuddin das Ja-Wort. Das Hotel kombiniert ein barockes Ambiente mit hochmodernen Designermöbeln.

Von Till Bartels

Das Aman Canale Grande ist ein Haus der Kontraste: Jetzt stehen in dem ehemaligen Ballsaal moderne Designersofas unter historischen Kronleuchtern. Dieser stuckverzierte Raum wurde erstmals Ende des 19. Jahrhunderts von Michelangelo Guggenheim umgestaltet.

Ein Haus der Kontraste: Jetzt stehen in dem ehemaligen Ballsaal moderne Designersofas unter historischen Kronleuchtern. Dieser stuckverzierte Raum wurde erstmals Ende des 19. Jahrhunderts von Michelangelo Guggenheim umgestaltet.

Das fünfstöckige Gebäude direkt am Wasser atmet Geschichte: Der Palazzo Papadopoli entstand im 16. Jahrhundert im Auftrag der Coccina-Familie aus Bergamo als standesgemäße Venedig-Residenz. 1864 ging der Prunkbau in den Besitz der Brüder Angelo und Nicolò Papadopoli Aldobrandini über, die das Innere im Stil der Neo-Renaissance und des Hochbarock verwandeln ließen.

Außerdem wurde der repräsentative Gebäudekomplex um einen Anbau mit Garten erweitert. Ab den 1970er Jahren residierte im Obergeschoss bis 2005 das Institut für Meereswissenschaften, aber die Adelsfamilie suchte nach Geldquellen für eine umfangreiche Sanierung: Aus dem alten Gemäuer sollte mit dem Engagement der in Asien ansässigen Aman-Resorts ein Hotel werden. Nun residieren die Gäste des Luxushotels auf vier Etagen, im fünften Stock leben weiterhin die Nachkommen der ursprünglichen Eigentümer.

Zu den internationalen Filmfestspielen 2013 eröffnete das Aman Canal Grande, das in Europa fünfte Haus der in Singapur beheimateten Hotelgruppe. Doch wer von der Hollywood-Prominenz hier absteigt, darüber hüllt sich das Personal in Schweigen. Aman-Mitarbeiter sind als äußerst diskret bekannt. Wohl deshalb hatten sich George Clooney und Amal Alamuddin das historische Haus für die Feier ihrer Traumhochzeit im September 2014 ausgesucht.

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.