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Mediterrane Küche Nativ oder raffiniert, kalt gepresst oder warm gepresst – worin unterscheiden sich Olivenöle?

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Egal ob im Salat, zum Brot oder in der Pfanne – Olivenöl ist aus der mediterranen Küche nicht wegzudenken. Doch Olivenöl ist nicht gleich Olivenöl. Nativ oder raffiniert, kalt gepresst oder warm gepresst – was bedeuten die Begriffe eigentlich? Beginnen wir mit Nativem Olivenöl. Hier wird das Öl durch rein mechanische Verfahren direkt aus den Oliven gewonnen. Der Vorteil: Es ist der pure Saft der Olive, der weder erhitzt noch mit chemischen Lösemitteln extrahiert wird. Die Güteklasse „Nativ Extra“ ist die Königsklasse des Olivenöls. Es enthält besonders viele gesunde Vitamine und vor allem einen besonders hohen Anteil ungesättigte Fettsäuren. Ganz anders: raffiniertes Öl. Raffinierte Olivenöle werden heiß gepresst. Bei der Pressung kommen zudem Lösungsmittel wie Hexan oder Leichtbenzin zum Einsatz. Im letzten Schritt wird das Öl gereinigt. Beim sogenannten Raffinieren geht der typische Geschmack des Öls verloren. Obwohl die Vitamine das Erhitzen nicht überstehen, besitzt das raffinierte Öl einen Vorteil: Es ist beim Braten oder Frittieren hitzebeständiger als natives Öl. Olivenöl ohne zusätzliche Bezeichnung ist eine Mischung aus nativem und raffiniertem Öl. Meist überwiegt der Anteil des Letzteren, aus dem einfachen Grund: Natives Öl ist teurer in der Herstellung.
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Olivenöl ist nicht gleich Olivenöl. Nativ oder raffiniert, kalt gepresst oder warm gepresst – was bedeuten die Begriffe eigentlich?

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