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Giftig oder essbar? Pilze sammeln: Einer dieser Waldpilze könnte Sie töten – erkennen Sie welcher?

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Einer dieser Pilze in ihrer Pilzpfanne könnte Sie töten. Erkennen Sie, welcher es ist? Nach dem Regen sprießen in vielen Wäldern Pilze. Sammler brechen mit einem Taschenmesser ausgestattet auf, um ihre Körbe oder Stofftaschen zu füllen. Dabei gibt es in Deutschland mehr bekannte Giftpilzarten als essbare Pilze. Einige von ihnen sind sogar tödlich. Manche unterscheiden sich kaum von ihren schmackhaften Verwandten. Beginnen wir mit diesen beiden Pilzen: Welchen dieser Waldpilze würden Sie in ihrer Pilzpfanne verwenden? Wenn Sie sich für diesen Pilz entschieden haben, haben Sie eine gute Wahl getroffen. Der Graue Wulstling ist essbar, gehört aber nicht zu den hochwertigen Speisepilzen. Dieser Pilz hingegen hätte tödliche Folgen haben können. Pantherpilzen sind sehr giftig – obwohl sie ebenfalls zur Gattung der Wulstlinge gehören. Eine Menge von 100 Gramm kann bereits zum Tode führen. Pantherpilze enthalten viel Ibotensäure, eine psychoaktive Substanz. In geringeren Mengen kommt diese giftige Aminosäure auch in Fliegenpilzen vor, der durch seine Farbe leicht als Giftpilz zu erkennen ist. Das ist das nächste Paar, das wir im Wald finden können: Welche dieser Pilze könnte fatal sein? Der grüne Knollenblätterpilz ist einer der giftigsten Pilze in unseren Wäldern. 90 Prozent der Pilzvergiftungen in Deutschland werden auf ihn zurückgeführt. In seinem Fruchtfleisch ist das Toxin Amantin in reichlichen Mengen gespeichert. Das macht ihn so gefährlich – schon ein kleiner Knollenblätterpilz kann eine tödliche Wirkung haben. Er ist leicht mit diesem essbaren Pilz zu verwechseln: Der Perlpilz ist ein beliebter Speisepilz. Er wird auch Rötender Wulstling genannt. Die rötliche Verfärbung in seinem Fruchtfleisch ist ein typisches Erkennungsmerkmal. Daneben bieten die Manschette am Stiel des Pilzes und seine Knolle spezifische Hinweise, um ihn zu bestimmen. Wir gehen weiter im Wald und stehen vor diesem Paar: Welchen der Pilze würden Sie mit nach Hause nehmen? Dieser Pilz ist essbar und ist ebenfalls ein unter Pilz-Kennern beliebter Waldpilz: der Maronen-Röhrling. Typisch sind die gelben Röhren unter dem Hut, die sich bei Druck bläulich verfärben. Eine bläulichen Verfärbung weist allerdings auch der giftige Satans-Röhrling auf. Diese Pilze verursachen schwere Magen- und Darmbeschwerden. Das rote Netz, das über seinem gelben Stiel liegt, ist nur eins seiner Erkennungsmerkmal. Wie diese Beispiele zeigen, sind Gift- und Speisepilze auf den ersten Blick kaum zu unterscheiden. Grundsätzlich gilt also beim Pilzesammeln im Wald: Nur wenn Sie einen Pilz absolut sicher anhand verschiedener Merkmale bestimmen können, sollten Sie ihn mitnehmen. Apps und Ratgeber können als Bestimmungshilfe dienen, sollten aber nur mit Bedacht verwendet werden
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Der Herbst lockt viele Pilzesammler in die Wälder. Dabei wachsen in Deutschland mehr bekannte giftige Pilze als essbare. Ob schädlich oder genießbar ist auf den ersten Blick oft nicht zu unterscheiden. Testen Sie Ihr Pilzwissen: Können Sie diese Pilze richtig einordnen?

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