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161 Millionen Packungen pro Jahr: Die Liebe der Deutschen zu Tiefkühl-Fritten

Die Deutschen stehen auf Fritten: 161 Millionen Packungen Tiefkühl-Pommes wurden hierzulande in einem Jahr verkauft. Zubereitet werden sie meist im Herd, die Fritteuse fristet ein Nischendasein.

Die Deutschen lieben Aufbackpommes

Die Deutschen lieben Aufbackpommes

Getty Images

frites sind den Deutschen lieb und teuer. Allein im Lebensmittelhandel und in den Drogeriemärkten geben die Bundesbürger nach einer aktuellen Untersuchung des Marktforschungsunternehmens Nielsen jährlich mehr als 216 Millionen Euro für ihr Lieblingskartoffelprodukt aus.

"Die Deutschen sind -Fans: Wenn sie die Kartoffel nicht in ihrer ursprünglichen Form kaufen, dann sind Pommes der Liebling", sagte die Nielsen-Expertin für Kartoffelprodukte, Silke Schmitt. Erst mit deutlichem Abstand folgen im Beliebtheitsranking Kroketten und Wedges aus der Tiefkühltruhe.

161 Millionen Packungen pro Jahr

Mehr als 161 Millionen Packungen Tiefkühl-Pommes-frites gingen nach Angaben der Marktforscher zwischen Juli 2017 und Juni 2018 in Deutschland über den Ladentisch. Das waren fast vier Prozent mehr als in den zwölf Monaten davor. Der Durchschnittspreis lag mit 1,34 Euro leicht - 5 Cent - über dem Vorjahreswert.

Bei der Zubereitung machen es sich die Bundesbürger Nielsen zufolge gerne einfach. "Pommes aus dem Ofen sind und bleiben die liebste Zubereitungsform der Deutschen", berichtete Schmitt. Aufback-Pommes hätten einen Marktanteil von rund 96 Prozent. Pommes für die Fritteuse kommen nur auf 4 Prozent - allerdings mit steigender Tendenz.

cf / DPA
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