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Grundrezept: Brot backen ohne Hefe: So geht Ihr Teig garantiert trotzdem auf

Nie war es so schwer, an getrocknete oder frische Hefe zu kommen wie dieser Tage. Dabei ist das Treibmittel gar nicht zwingend notwendig, um ein Brot zu backen. Wir verraten Ihnen ein einfaches Grundrezept.

Brot backen ohne Hefe

Hefe wird als Treibmittel beim Backen eingesetzt, ist aber nicht notwendig

Getty Images

Auch wenn Mehl in Zeiten der Corona-Krise begehrter denn je ist, haben die meisten Haushalte grundsätzlich einen kleinen Vorrat gebunkert. Das gilt jedoch nicht für Hefe, da sie nur kurze Zeit haltbar ist. Wer aufgrund der anhaltenden Hamsterkäufe und der empfohlenen Isolation trotzdem nicht auf sein Brot verzichten möchte, kann sich seinen eigenen Laib backen – auch ohne das natürliche Backmittel. Dafür benötigen Sie nur wenige Grundzutaten, die in der Regel jeder zu Hause vorrätig hat (oder die in den örtlichen Supermärkten noch nicht "weggehamstert" wurden). Welche das sind und wie Sie im Handumdrehen Ihr eigenes Brot backen ohne Hefe, wird im Folgenden erläutert.

Die wichtigsten Grundzutaten für ein Brot ohne Hefe

Für welche Mehlsorte Sie sich entscheiden, bleibt allein Ihnen überlassen – das folgende Rezept funktioniert genauso gut mit Weizen-, Dinkel- oder Vollkornmehl:

Die Zutaten:

  • 400 g Mehl
  • 1 Pk. Backpulver
  • 250 ml Wasser
  • 1 TL Salz
  • 2 EL Sonnenblumenöl

Wenn Sie mögen, können Sie auch noch verschiedene Körner wie Sonnenblumen- und Kürbiskerne oder Leinsamen in den Teig mit einarbeiten – nehmen Sie je eine Handvoll. Des Weiteren benötigen Sie noch eine passende Form zum Brotbacken, alternativ dazu können Sie auch einen Brotbackautomaten verwenden. Er nimmt Ihnen die ganze Arbeit ab.

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Die Zubereitung:

  1. Fetten Sie die Kastenform im ersten Schritt mit etwas Margarine ein und heizen Sie den Ofen auf 200 Grad (Ober- und Unterhitze) vor.
  2. Nehmen Sie eine Schüssel und vermischen Sie zuerst das Mehl und das Backpulver zusammen mit dem Salz – und ggf. den gewünschten Körnern.
  3. Mengen Sie nun das Wasser und das Öl unter den Teig, am besten mit einem elektrischen Handmixer und den dazugehörigen Knethaken.
  4. Füllen Sie den Brotteig gleichmäßig in die Kastenform und ziehen ihn anschließend glatt – danach ziehen Sie mit dem Messer eine Furche längs durch.
  5. Streuen Sie, wenn gewünscht, noch ein paar Körner über das Brot und backen es anschließend für mindestens 50 bis 60 Minuten im Backofen.
  6. Nehmen Sie das fertige Brot aus der Kastenform und lassen es auf einem Kuchengitter auskühlen, bevor Sie es anschneiden – sonst zerfällt es.
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Brot backen ohne Backpulver: so funktioniert‘s

Wenn Sie kein Backpulver vorrätig haben, können Sie auch Natron verwenden. Dabei handelt es sich um einen wesentlichen Bestandteil von Backpulver, der jedoch auch in seiner reinen Form als Treibmittel fungieren kann. Wichtig für Sie zu wissen ist, dass Natron nur dann als Backpulver-Ersatz herhalten kann, wenn der Teig eine säurehaltige Zutat enthält – zum Beispiel Buttermilch. Durch die chemische Reaktion von Natron und einem Säuerungsmittel bildet sich Kohlendioxid, infolgedessen dehnt sich der Teig erst aus. Wenn Sie auf diese Weise ein Brot backen wollen, benötigen Sie einen halben Teelöffel Natron und genauso viel Buttermilch wie Mehl. Das richtige Misch-Verhältnis lautet also 1:1, damit der Brotteig auch ohne Backpulver aufgehen kann.

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ast