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Tarte flambée: Flammkuchenteig ohne Hefe: So gelingt der Klassiker aus dem Elsass

Sie haben Appetit auf Flammkuchen, aber keine Hefe zur Hand? Kein Problem! Der knusprige Fladen gelingt auch ohne das natürliche Triebmittel. Welche Grundzutaten für die Elsässer Spezialität notwendig sind, damit sie auch ohne Hefe schmeckt, erfahren Sie hier.

Deftiger Flammkuchen mit Speck und Zwiebeln

Der Elsässer Flammkuchen wird mit Zwiebeln, Speck und Sauerrahm belegt


Getty Images

Flammkuchen kommt ursprünglich aus dem französischen Elsass, daher der Name "Tarte flambée". Aber auch im benachbarten Saarland, in der Pfalz und in Baden ist der Knusperfladen eine regionale Spezialität – die normalerweise mit Hefe zubereitet wird. Fakt ist jedoch: Auch ohne das Triebmittel gelingt der Flammkuchenteig. Denn im Gegensatz zu einem klassischen Pizzateig, der erst mit Hefe dick und fluffig wird, soll der Boden in diesem Fall schön dünn und knusprig bleiben. Und das funktioniert auch mit den wichtigsten Grundzutaten. Welche das sind, erfahren Sie im folgenden Rezept für einen Flammkuchenteig ohne Hefe.

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Rezeptvorschlag für einen Flammkuchen ohne Hefe

Die Zutaten für den Teig sind immer die gleichen, den Belag hingegen können Sie durchaus variieren. An dieser Stelle verraten wir Ihnen das Rezept für den Original Elsässer Flammkuchen.

Die Zutaten für den Teig (ergibt 2 Portionen):

  • 220 g Mehl
  • 3 EL Olivenöl
  • 1 Eigelb
  • 1/2 TL Salz
  • 100 ml Wasser


Die Zutaten für den Belag:

  • 200 g Sauerrahm
  • 100 g Räucherspeck
  • 150 g Zwiebeln
  • Muskat
  • Pfeffer
  • Salz
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Noch ein Tipp: Sie können anstelle von Sauerrahm auch Crème fraîche oder Schmand verwenden. Was die Zwiebeln und den Speck angeht, so dürfen Sie die Mengen durchaus variieren – je nach Geschmack können Sie mehr oder weniger davon nehmen.

Die Zubereitung des Flammkuchenteigs:

  1. Zuerst geben Sie das Mehl in eine große Schüssel und vermengen es mit den restlichen Zutaten zu einem glatten Teig – am besten mit einem Handmixer, der Knethaken besitzt.
  2. Anschließend formen Sie aus dem Teig eine Kugel, bestreichen diese mit Olivenöl und wickeln sie in Frischhaltefolie.
  3. Lassen Sie den Teig nun für 30 Minuten bei Zimmertemperatur ruhen, bevor Sie ihn weiterverarbeiten und belegen.
  4. Schneiden Sie die Zwiebeln in der Zwischenzeit in feine Ringe und würzen den Sauerrahm mit Muskat, Salz und Pfeffer.
  5. Rollen Sie den Flammkuchenteig auf einer bemehlten Arbeitsfläche oder direkt schon auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech mit einem Nudelholz dünn aus.
  6. Verteilen Sie den Sauerrahm gleichmäßig auf dem Teig und streuen Sie anschließend den Speck und die Zwiebeln darüber.
  7. Schieben Sie den Flammkuchen für zehn bis zwölf Minuten bei 200 Grad in den vorgeheizten Backofen.

Noch ein Tipp: Benutzen Sie einen Pizzastein, dadurch wird der Teig noch knuspriger und schmeckt wie aus dem Steinofen.

Flammkuchen mit Tomaten und Rucola

Die vegetarische Variante: Statt Speck und Zwiebeln gibt's Tomate und Rucola

Getty Images

Vegetarisch und vegan: Flammkuchenteig ohne Ei

Wenn Sie sich vegan ernähren, müssen Sie auf den Genuss eines Flammkuchens keinesfalls verzichten: Der Teig gelingt auch, wenn Sie das Eigelb einfach weglassen. Und natürlich muss es auch nicht das Elsässer Original mit Speck und Zwiebel sein– versuchen Sie doch einmal die vegetarische Variante mit Tomaten und Rucola oder Ziegenkäse und Feigen. Sie können den Flammkuchenteig sogar mit süßen Zutaten belegen, zum Beispiel mit frischen Äpfeln, Zimt und Zucker oder auch Nuss-Nougat-Creme und Bananen.

Noch ein Tipp zum Schluss: Der Flammkuchenteig ist sehr dünn, daher kann er beim Schneiden schnell einreißen. Verwenden Sie am besten ein scharfes Messer oder einen Pizzaschneider, um den Flammkuchen in gleichmäßige Stücke zu zerteilen.

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ast
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