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Rezeptidee Darum gehört Mochi-Eis auch in diesem Jahr zu den absoluten Sommertrends

Mochi-Eis liegt im Trend
Schon seit ein paar Jahren erfreut sich Mochi-Eis einer großen Beliebtheit
© Gulsina / Getty Images
Manche Food-Trends halten sich nur eine Saison, andere wiederum erfreuen sich über viele Jahre einer konstanten Beliebtheit – wie zum Beispiel das Mochi-Eis. Wie Sie das japanisch-italienische Dessert ganz einfach zu Hause nachmachen können, wird in diesem Artikel Schritt für Schritt erklärt.

Inhaltsverzeichnis

Mochis stammen aus Japan und werden dort traditionell an Neujahr gegessen. Es handelt es sich um eine Art Reiskuchen, der aus Klebreis hergestellt wird. Es gibt süße und herzhafte Varianten – allerdings wird keine davon mit Eiscreme gefüllt. Dennoch stammt das Rezept aus den eigenen Reihen: Die Japanerin Frances Hashimoto erfand das Mochi-Eis und setzte damit in den USA einen neuen Trend, der bis nach Deutschland übergeschwappt ist. Hierzulande wird das Produkt sogar schon in dem einen oder anderen Supermarkt angeboten, kann aber auch ganz einfach nachgemacht werden. Was Sie dafür benötigen, lesen Sie wie folgt.

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Mochi-Eis selber machen: Rezept für zu Hause

Für die Zubereitung von zwölf Eiskugeln benötigen Sie nur wenige Zutaten:

  • 160 g Wasser
  • 12 Kugeln Eis
  • 160 g Zucker
  • 4 EL Speisestärke
  • Lebensmittelfarbe
  • 160 g Klebreismehl

Das meiste davon haben Sie wahrscheinlich schon zu Hause – bis auf das Klebreismehl. Sie bekommen die richtige Sorte entweder im nächsten Asialaden oder sonst auch online. Die Lebensmittelfarbe wird benötigt, um den Teig zum Beispiel grün einzufärben, alternativ können Sie dafür aber auch Matcha-Pulver verwenden. Ob das Eis vegan ist oder nicht, können Sie selbst entscheiden. 

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Haben Sie alle Zutaten beisammen, gehen Sie schrittweise vor:

  1. Geben Sie das Mehl zusammen mit dem Zucker in eine Schüssel und vermengen beide Zutaten miteinander. Im Anschluss rühren Sie das Wasser mit einem Schneebesen in kleinen Mengen schrittweise unter die Masse.
  2. Möchten Sie den Teig einfärben, geben Sie die gewünschte Lebensmittelfarbe tröpfchenweise dazu und rühren den Teig so lange um, bis er den gewünschten Farbton erreicht hat.
  3. Nehmen Sie eine Pfanne, gießen die Masse hinein und erwärmen diese auf mittlerer Hitze – währenddessen muss sie mit einem Holzlöffel permanent umgerührt werden, um Klümpchen zu vermeiden.
  4. Wenn der Teig zäher wird, sind Sie auf dem richtigen Weg – nun heißt es: weiter umrühren. Und zwar am besten so lange, bis die Masse so klebrig ist, dass sie am Pfannenwender haften bleibt.
  5. Verteilen Sie die Speisestärke auf einer Arbeitsfläche, geben den klebrigen Teig dazu und verkneten beides miteinander. Im Idealfall so, dass acht gleichgroße Portionen entstehen.
  6. Mehlen Sie Ihre Hände ein und formen aus den Teigteilchen zusammen mit der Speisestärke acht Bällchen, die Sie zu flachen Scheiben zerdrücken. Seien Sie dabei vorsichtig, da die Masse sehr heiß sein kann.
  7. Setzen Sie in die Mitte jeder Scheibe eine Kugel Eis und führen Sie die Teigränder anschließend nach oben zusammen, bis das Eis komplett umschlossen ist. Die Ränder werden zum Schließen miteinander verdreht.
  8. Nachdem die Kugeln verschlossen wurden, muss das fertige Mochi-Eis umgehend ins Eisfach wandern – und dort mindestens zwei Stunden bleiben. Ist es schön durchgekühlt, können Sie das süße Dessert genießen.
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Wichtig: So verzehren Sie Mochi-Eis richtig

So lecker das Mochi-Eis auch sein soll, so birgt der Verzehr auch gewisse Risiken – vor allem für Kinder und ältere Menschen mit dritten Zähnen: Da der Teig sehr zäh ist, sollte er vor dem Schlucken gut zerkaut werden. Andernfalls besteht die Gefahr, dass er im Hals stecken bleibt. Wollen Sie auf Nummer sichergehen, ist es ratsam, die Eiskugeln nicht am Stück zu essen, sondern vor dem Verzehr immer erst in kleine Stücke zu schneiden.

Setzt Mochi-Eis auch 2021 einen Food-Trend?

Abgesehen davon, dass Mochi-Eis ein kalorienarmes Dessert sein soll, ist es auch noch vegan. Denn statt Sahne wird für die Original-Creme nur Kokosnussmilch verwendet. Doch warum wird der ungewöhnlichen Süßspeise nachgesagt, auch in diesem Jahr einen Food-Trend zu setzen? Das könnte mitunter an der Netflix-Sendung "Waffel und Mochi" liegen, einer Kinderkochshow mit Michelle Obama. Oder daran, dass die kalten Eiskugeln einfach lecker sein sollen – und somit perfekt für den Sommer 2021 geeignet sind.

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