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Salatwrap Koreanisches Ssambap: So wickeln Sie den Salat in sommerliche Rollen

Koreanisches Ssambap
Ssambap, das sind viele Köstlichkeiten in einem Salatblatt zum Wrap gewickelt.
© hot8030 / Getty Images
Sie haben die Nase voll vom ewig gleichen Salat? Dann ist Ssambap genau das Richtige für Sie. Die koreanischen Salatwickel vereinen knackfrisches Gemüse und die Würze Koreas. Aber vor allem: Sie sind super fix und kinderleicht zubereitet!

Ssambap ist ein traditionelles koreanisches Gericht. Eines, für das man nicht unnötig viele Skills benötigt. Denn die köstlichen, sommerlichen Salatwraps bestechen durch die einfache Wickeltechnik und ihre Vielseitigkeit. Als Grundlage dienen Salatblätter. Es gehen aber auch die Blätter von Kürbis, Grünkohl, Bok Choi oder Kohl. Das ist den eigenen Vorlieben überlassen. Manche können einfach roh verwendet werden, bei anderen bietet es sich an, sie vorher zu dämpfen, damit sie sich flexibler falten lassen.

Zum klassischen Ssambap gehört Reis und ein ganzes Arrangement von Gemüse, von Rotkohl bis Karotten und Sprossen. Den extra Geschmackskick bekommt das Gericht durchs Kimchi und das klassisch marinierte Rindfleisch mit einer Note Minze. Wem die Zubereitung des Fleisches zu viel Aufwand ist, kann die Wickel auch vegetarisch servieren. 

Salatwickel Korean-Style

Ssambap sind eine gesellige Angelegenheit. Alle Zutaten werden vorbereitet, wickeln muss jeder Esser selbst. Diese Variante der koreanischen Salatwickel kommt mit marinierten Rinderfiletstreifen, das Gericht funktioniert aber auch in der vegetarischen Variante.

Die Zutatenliste für 6 Personen

3 Romana Salatherzen

700 g Rinderfilet

1 Nashi-Birne

2 Knoblauchzehen

4 Frühlingszwiebeln

200 g Bohnensprossen

200 g Kimchi

2 EL brauner Zucker

60 ml leichte Sojasoße

2 EL Reiswein

1 EL Sesamöl

2 EL weiße Sesamkörner

1 Bündel frische Minze

Salz und Pfeffer

Zusatzoption: Rotkohl und Karotten

Wickeln eines Ssambaps
Alles rein da: Ssambap ist ein leichtes, sommerliches Gericht. Durch den Reis in den Wickeln wird man dennoch ordentlich satt.
© hot8030 / Getty Images

Die Vorbereitung der Salatwraps

Klassisch gehört in den Salatwickel Reis. Für den Extra-Pfiff wird der mit ein wenig Sesamöl und Sesamkörnern abgeschmeckt.

Die Bohnensprossen werden in einer hitzebeständigen Schüssel mit kochendem Wasser übergossen und etwa vier Minuten quellen gelassen. Nach dem Abtropfen werden die Sprossen mit zwei Teelöffeln Sesamöl und einem Teelöffel Sojasoße gewürzt und mit einem weiteren Löffel Sesamkörnern vermengt.

Je nach Bedarf können Sie zusätzlich Frühlingszwiebeln, Rotkraut und Karotten in dünne Streifen schneiden.

Trennen Sie die Salatblätter und zupfen Sie die Minze. Beides wird gewaschen. Gemeinsam mit dem Sprossensalat, dem Gemüse und Kimchi auf den Tisch stellen, so dass jeder seine eigenen Wickel drehen kann. Als Dip dient entweder die Soja-Soße oder Ssamjang, eine dicke Würzpaste.

Marinierte Rindfleischstreifen

Zunächst wandert das Rindfleisch für 30 Minuten in den Gefrierschrank. Dafür wird es in Frischhaltefolie eingepackt. Danach das Fleisch in halbzentimeterdicke Streifen schneiden und flachdrücken. Etwa 2,5 Millimeter sind optimal.

Für die Marinade schneiden Sie die Frühlingszwiebeln in feine Würfel und geben Sie diese gemeinsam mit zwei Esslöffeln fein geschnittene Nashi-Birne sowie zwei geriebenen Knoblauchzehen in eine Schüssel. Brauner Zucker, Sesam, Reiswein, Öl sowie Salz und Pfeffer kommen dazu und werden ordentlich miteinander verrührt.

Die Rindfleischstreifen in die Marinade geben, beides gut vermischen und 30 Minuten ruhen lassen. Danach die überschüssige Soße abtropfen lassen, bevor das Fleisch garen kann. Am besten geht das portionsweise bei großer Hitze auf dem Grill. Nach etwa 30 Sekunden Garzeit pro Seite ist das Fleisch durch. In der Pfanne dauert es etwa 2 bis 3 Minuten.


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