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Bitterer Geschmack Psychopathen trinken ihren Kaffee schwarz

Bitterer Geschmack: Psychopathen trinken ihren Kaffee schwarz
Was unterscheidet einen eiskalten Mörder von anderen Menschen? Forensische Psychologen nennen eine derartige Persönlichkeitsstörung Psychopathie.
Sie beschreibt Menschen, die weder Mitgefühl noch Schuld und Reue empfinden können.
 
Einer, der sich mit dieser Störung gut auskennt, ist der kanadische Kriminalpsychologe Robert D. Hare. Er hat eine Checkliste von Symptomen entwickelt, die Psychopathie anzeigen
 
Die ersten Merkmale beziehen sich auf die Gefühlswelt und Art in Beziehung zu gehen:
 
Psychopathen wirken charmant und glatt.
Sie haben ein überhöhtes Selbstbild.
Sie lügen und sind manipulativ.
Sie empfinden keine tiefen Gefühle.
Sie übernehmen keine Verantwortung.
Sie haben kein oder nur wenig Mitgefühl.
 
Auch an der Art ihres sozial abweichenden Verhaltens sind sie erkennbar:
 
Psychopathen sind schnell gelangweilt und immer auf der Suche nach einem Kick.
Sie leben gern auf Kosten anderer und haben kein Verantwortungsgefühl.
Sie sind impulsiv.
Sie waren schon in Ihrer Jugend kriminell und hatten frühe Verhaltensprobleme.
Auch als Erwachsene machen Sie ihre eigenen Regeln und werden daher kriminell auffällig.
 
Der Ursprung von psychopathischem Verhalten ist Hare zufolge noch nicht ausreichend erforscht. Der Forscher vermutet, dass die Entstehung von Psychopathie sowohl auf biologischen Faktoren wie einer genetischen Disposition und veränderten Gehirnstrukturen als auch sozialen Faktoren beruhe.
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Sie trinken Ihren Kaffee schwarz? Dann stehen Sie entweder auf intensiven Geschmack, achten auf Ihre Gesundheit - oder sind vielleicht ein Psychopath. Laut einer Uni-Studie greifen die nämlich gerne zum schwarzen Gebräu. 

Latte Macchiato, Cappuccino oder einfach klassischer Milchkaffee: Kaffee ist zwar das liebste Getränk der Deutschen. Immerhin kippen wir täglich rund 0,4 Liter des Bohnengebräus in uns hinein. Allerdings schlürfen die wenigsten ihren Kaffee pur, mehr als die Hälfte der Deutschen schüttet noch etwas Milch in seinen Kaffee, fand vor zwei Jahren eine Studie heraus. Nur ein Drittel mag den Kaffee schwarz und stark - und könnte in den Verdacht geraten, als Psychopath zu gelten.

Diese sicherlich sonderbare These haben Forscher der Universität in Innsbruck verfolgt. Deren Studie, die jüngst im Journal "Appetite" veröffentlicht wurde, stellt nämlich einen Zusammenhang zwischen Schwarzkaffee-Trinkern und Psychopathen her. Mehr als 1000 Erwachsene wurden zu ihren Kaffeevorlieben befragt und mussten im Anschluss noch einen Persönlichkeitstest absolvieren, der vor allem unsoziale Strömungen herausfiltern sollte. Psychopathische, narzisstische oder auch sadistische Tendenzen sollten dadurch aufgespürt werden. Am Ende kamen die Forscher zu dem Ergebnis: Wer zu Alltagssadismus neigt oder eine psychopathische Persönlichkeit aufweist, präferiert bitteren Geschmack und trinkt somit seinen Kaffee eher schwarz. 

Süßes macht uns freundlich, Bitteres eher feindselig

Der bittere Geschmack und gelebter Alltagssadismus umschließe aber nicht nur schwarzen Kaffee, sondern auch Vorlieben für andere Lebensmittel wie Tonic, Sellerie oder Radieschen. Auch hier konnte ein Zusammenhang mit antisozialen Zügen hergestellt werden.

Schon in der Vergangenheit wurden soziales Verhalten und kulinarische Vorlieben untersucht. So fand eine frühere Studie heraus, dass süße Geschmacksrichtungen eher eine freundliche und hilfsbereite Seite an Probanden zum Ausdruck brachten - während bitterer Geschmack eher Feindseligkeit und ein stärkeres moralisches Urteil in uns wachruft.


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