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Weihnachtsbäckerei Plätzchen aufbewahren: So bleibt Ihr Weihnachtsgebäck möglichst lange frisch

Plätzchen in Keksdosen
Richtig aufbewahrt halten sich Weihnachtsplätzchen eine ganze Weile und verlieren dabei kaum an Geschmack
© cpjanes / Getty Images
Sie waren fleißig und haben so viele Weihnachtsplätzchen gebacken, dass Sie mit dem Naschen garnicht hinterherkommen? Macht nichts, richtig aufbewahrt hält sich das Gebäck bei vollstem Aroma. Ein Überlick.

Weihnachten steht so gut wie vor der Tür. Wenn Sie bisher noch keine ordentliche Ladung an Plätzchen gebacken haben, wird es jetzt schleunigst Zeit. Doch wie lagert man die süßen Leckereien am besten, sodass sie möglichst lange frisch und saftig bleiben? Die wichtigsten Tipps im Überblick.

Die Grundregeln

Prinzipiell lassen sich so gut wie alle Kekse für einen längeren Zeitraum lagern. Dafür sollten Sie die Plätzchen nach dem Backen zunächst gut abkühlen lassen. Verzierungen aus Schokolade, Zuckerguss und Co. müssen komplett trocken sein – nur so kleben die Plätzchen hinterher nicht zusammen, bleiben schön knusprig und verlieren nicht an Form.

Große, möglichst luftdicht verschließbare Blechdosen eignen sich am besten zur Aufbewahrung. Alternativ können Sie auch Dosen aus Kunststoff verwenden, hier besteht jedoch die Gefahr, dass die Plätzchen langfristig einen plastikartigen Geruch annehmen. Für eine möglichst lange Haltbarkeit sollte jede Kekssorte in einer eigenen Dose gelagert werden. Wenn nur ein Aufbewahrungsbehältnis vorhanden ist, können Sie die Plätzchen mit Hilfe von Backpapier trennen und so in einer Dose aufbewahren. Nur so bleibt das jeweilige Aroma erhalten. Vor allem sehr aromatisches, intensives Gebäck mit reichlich Gewürzen wie Kokos, Zimt oder Kaffee gibt seine Aromen ab, nach einiger Zeit schmeckt so alles ähnlich.

Doch in welchen Räumlichkeiten lagert man die Keksdosen am besten? Der Kühlschrank ist für die meisten Sorten zu kalt, die Kekse würden zu bröckeln beginnen, die Schokolade würde ergrauen. Ideal ist hingegen ein unbeheizter Raum – beispielsweise die Vorratskammer.

Übersicht: Plätzchen nach Sorte korrekt lagern

Mürbegebäck: Vanillekipferl, Butterkekse und Co.

Um Gebäck aus Mürbeteig lange haltbar zu machen, sollte es nach dem Auskühlen in einer gut verschlossenen Metalldose dunkel und kühl aufbewahrt werden. So bleiben Butterplätzchen, Engelsaugen, Spitzbuben, Vanillekipferl oder Spritzgebäck bei Zimmertemperatur bis zu vier Wochen frisch und knusprig.

Zimtsterne, Lebkuchen, Honigkuchen und Stollen

Feuchtes Gebäck wie Lebkuchen, Honigkuchen, Stollen, Zimtsterne oder Früchtebrot schmecken durchgezogen besonders gut. Demnach sollte es einen Tag lang offen stehen bleiben, bevor es verstaut wird. Nur so kann es sein vollstes Aroma entwickeln und wird schön weich. Anschließend eignet sich die Lagerung in einer Metalldose, vorzugsweise mit einem Apfelschnitz, welcher die Feuchtigkeit in der geschlossenen Dose erhöht. So bleibt das Gebäck länger frisch und saftig. Tauschen Sie den Apfelschnitz circa jeden zweiten Tag aus, um sicherzustellen, dass nichts schimmeln kann. Das Gebäck hält sich so bis zu drei Monate.

Haselnuss- und Kokosmakronen

Sie haben Sorge um Ihre Makronen und gehen aufgrund des enthaltenen Eischnees von einer verkürzten Haltbarkeit aus? Dank des hohen Zuckergehalts hält sich das süße Gebäck jedoch bis zu drei Wochen. Ein gut schließbares Metallgefäß in Kombination mit einem Apfelschnitz sorgen auch bei Makronen jeglicher Art für eine langanhaltend weiche und saftige Konsistenz.

Plätzchen mit Glasur und Zuckerguss

Glasur, Schokoladenverzierungen und Zuckerguss machen die Plätzchen besonders ansehnlich. Damit das auch so bleibt, sollten Boden und Ränder der Keksdose mit Backpapier ausgelegt und einzelne Plätzchenschichten beim Einlagern damit getrennt werden.

Gebäck mit Füllung und Cremes

Enthält Ihr Gebäck schnell verderbliche Bestandteile wie Füllung aus Cremes oder Sahne sollte es binnen einer Woche verzehrt werden. Aufbewahrt werden diese – wie die anderen Sorten auch – dunkel, gut verschlossen und kühl gelagert, vorzugsweise in einer Dose aus Metall.

Genug genascht? Plätzchen richtig einfrieren

Sie waren fleißig und haben so viele Plätzchen gebacken, dass Sie gar nicht mit dem Naschen hinterherkommen? Das macht nichts, das meiste Gebäck kann problemlos eingefroren und bei spontanen Keksgelüsten wieder aufgetaut werden. Verpacken Sie die Plätzchen dafür in getrennte Gefrierbeutel oder -dosen.

Besonders geeignet ist hierfür trockenes Gebäck, aber auch Lebkuchen oder Zimtsterne lassen sich ohne Probleme einfrieren. Baisergebäck wie Makronen, sowie Plätzchen mit Zuckerguss und Schokolade lassen sich hingegen nicht einfrieren.

Und wie sieht es mit dem Auftauen aus?

Binnen zwei Stunden tauen die Plätzchen bei Zimmertemperatur wieder auf und bewahren so ihr volles Aroma. Wenn es schnell gehen soll, eignet sich auch die Mikrowelle. Geben Sie das Gebäck hierfür bei geringer Wattzahl oder dem Auftau-Programm in die Mikrowelle, alternativ können Sie es auch im Backofen bei 180 Grad für fünf bis acht Minuten aufbacken. So schmeckt es fast wie frisch hergestellt. 

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