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«Bairische Sprachwurzel» an Ex-Minister Marcel Huber

Verleihung der «Bairischen Sprachwurzel»
Der Dialektpreis «Bairische Sprachwurzel». Foto: Armin Weigel/dpa
© dpa-infocom GmbH
Bayerns früherer Staatskanzlei- und Umweltminister Marcel Huber (63) ist mit der «Bairischen Sprachwurzel» ausgezeichnet worden. Der CSU-Politiker habe als langjähriges Mitglied der Staatsregierung mit seinem dialektalen Sprachgebrauch bei offiziellen Anlässen das mittelbairische Idiom «auf Augenhöhe mit unserer Standardsprache gebracht», sagte Vorsitzender Sepp Obermeier vom Bund Bairische Sprache am Freitag in Weyarn (Landkreis Miesbach). Damit habe Huber «als bekennende muttersprachliche Ausnahmeerscheinung unter Bayerns Landespolitikern» das Preisvergabekriterium erfüllt.

Bayerns früherer Staatskanzlei- und Umweltminister Marcel Huber (63) ist mit der «Bairischen Sprachwurzel» ausgezeichnet worden. Der CSU-Politiker habe als langjähriges Mitglied der Staatsregierung mit seinem dialektalen Sprachgebrauch bei offiziellen Anlässen das mittelbairische Idiom «auf Augenhöhe mit unserer Standardsprache gebracht», sagte Vorsitzender Sepp Obermeier vom Bund Bairische Sprache am Freitag in Weyarn (Landkreis Miesbach). Damit habe Huber «als bekennende muttersprachliche Ausnahmeerscheinung unter Bayerns Landespolitikern» das Preisvergabekriterium erfüllt.

Der jährlich vergebene Preis geht traditionell an eine bekannte Persönlichkeit, die öffentlich an ihrem Dialekt festhält. Üblicherweise verleiht der Bund Bairischer Sprache die Auszeichnung jedes Jahr während des Gäubodenvolksfestes in Straubing. Weil dieses wegen der Corona-Pandemie ausfiel, fand die Veranstaltung im Traditionswirtshaus Gotzinger Trommel in Weyarn statt.

Die «Bairische Sprachwurzel» wird seit 2005 vergeben. Zu den früheren Preisträgern zählt Papst Benedikt XVI., der sie 2006 im Vatikan überreicht bekam. Ansonsten fand die Feier vor Corona-Zeiten stets in Straubing statt.

dpa

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