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Baden-Württemberg Landtag berät über Verschärfungen der Corona-Regeln

Nach den Beratungen von Bund und Ländern zum Umgang mit der vierten Corona-Welle unter der Woche, plant Baden-Württemberg die Regeln noch einmal deutlich anzuziehen. So soll ein negatives Testergebnis auch für Geimpfte in vielen Bereichen verpflichtend sein.

Nach der angekündigten Verschärfung der Einschränkungen und Verbote wegen der Corona-Pandemie wird der baden-württembergische Landtag die neuen Regeln in einer Sondersitzung beraten. Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) wird die Abgeordneten am Dienstag kommender Woche über die Bund-Länder-Gespräche und die Konsequenzen für den Südwesten auf den aktuellen Stand bringen, wie Landtagspräsidentin Muhterem Aras (Grüne) am Freitag ankündigte. Geplant ist außerdem eine Aussprache.

2G-Plus-Regeln und Geisterspiele

Die Landesregierung will das Regelwerk deutlich verschärfen, um die vierte Corona-Welle zu brechen und die Pandemie einzudämmen. Die neuen Corona-Regeln sollen schon an diesem Samstag in Kraft treten. Unter anderem muss künftig für den Restaurantbesuch ein negativer Corona-Test vorgelegt werden, auch wenn die Gäste geimpft oder genesen sind.

Außerdem werden Großveranstaltungen angesichts der sich zuspitzenden Corona-Krise in Baden-Württemberg untersagt, Weihnachtsmärkte verboten und Diskotheken geschlossen. Fußballvereinen drohen Spiele vor fast leeren Zuschauerrängen.

jus DPA

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