Handball-Bundesliga
Füchse-Star Andersson zum Wechsel: „Sicherlich nicht normal“

Rückraumspieler Lasse Andersson verlässt zum Saisonende die Füchse und geht zurück nach Dänemark (Archivbild) Foto: Sven Hoppe/d
Rückraumspieler Lasse Andersson verlässt zum Saisonende die Füchse und geht zurück nach Dänemark (Archivbild) Foto
© Sven Hoppe/dpa

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Mit den Füchsen spielt Lasse Andersson im Juni vor 20.000 Fans in Köln. Anschließend geht es in kleine Hallen in der dänischen 2. Liga. „Das ist schwer“, sagt der Weltmeister, der einen Traum hat.

Rückraumspieler Lasse Andersson wird nach sechs Jahren die Füchse Berlin verlassen und zurück nach Dänemark gehen. Trotz des überraschenden Abstiegs seines neuen Arbeitgebers HØJ Elite. Jetzt hat sich der dänische Nationalspieler erstmalig zu dem Wechsel geäußert. „Das war keine einfache Situation und ich habe schon viel überlegt. Das entscheidet man nicht an einem Tag“, sagte der 32-Jährige in einer Medienrunde.

Der Abstieg von HØJ hatte für ihn einigen Wirbel bereitet. „Keiner hat das erwartet. Plötzlich war alle Planung dahin“, sagte er. Letztendlich gab es für ihn nur zwei Optionen, berichtete er. „Natürlich habe ich über jede Möglichkeit nachgedacht. Aber am Ende war klar, entweder noch ein Jahr zu bleiben oder nach HØJ zu gehen“, berichtete der Weltmeister. 

Nach Gesprächen mit der Familie und den Füchse-Verantwortlichen Bob Hanning und Nicolej Krickau entschied sich Andersson für die Rückkehr.

Neues Ziel für Andersson: Zweitligameister

Für den Rückraumspieler wird der Wechsel ein harter Schnitt werden. Sein letztes Spiel für die Füchse wird er beim Final4 der Champions League bestreiten – vor knapp 20.000 Zuschauern. Sein künftiger Arbeitsalltag in Dänemark dürfte weitaus weniger glamourös werden. „Das ist schwer und sicherlich nicht normal. Dann spiele ich nicht mehr in Arenen, sondern in kleinen Hallen“, sagte er.

Was aber nicht heißt, dass er keine ehrgeizigen Ziele mehr hat. Andersson will weiterhin mit HØJ Meister werden. „Wenn ich nicht diesen Traum und die gleichen Ziele hätte, würde ich auch nicht wechseln. An den Zielen hat sich nichts geändert. Jetzt dauert es halt ein Jahr länger“, sagte er. Zunächst ist aber erst einmal ein neues Ziel gefragt. „Ich freue mich auch, denn ich habe noch nie die zweite Liga gewonnen“, erklärte der Däne schmunzelnd.

dpa