Weihnachten wie früher Spreewaldweihnacht lockt mit Märchenscheune und Tradition

Vom Hafen von Lübbenau fährt ein Kahn mit Besuchern zum Weihnachtsmarkt in das Spreewalddorf Lehde. (Archivbild) Foto: Frank Ham
Vom Hafen von Lübbenau fährt ein Kahn mit Besuchern zum Weihnachtsmarkt in das Spreewalddorf Lehde. (Archivbild) Foto
© Frank Hammerschmidt/dpa/ZB
Märchenscheune, Glüh-Gin und das sagenumwobene Bescherkind: Was die Spreewaldweihnacht ausmacht und was die Tickets kosten.

Weihnachten wie es früher war - das verspricht die Spreewaldweihnacht an den ersten beiden Adventswochenenden. "Es ist ein ganz besonderes Erlebnis, mit dem Winterkahn über die Spreewaldfließe zum ältesten Freilandmuseum Brandenburgs zu fahren", sagte eine Sprecherin des Landkreises Oberspreewald-Lausitz. Nicht weit entfernt findet am Großen Spreewaldhafen in Lübbenau ebenfalls ein Weihnachtsmarkt statt.

"Auf den historischen Bauernhöfen des Freilandmuseums Lehde lassen wir die Geschichten, Traditionen und Bräuche rund um die Weihnachtszeit in der Lausitz lebendig werden", sagte die Sprecherin. So könne zum Beispiel das sogenannte Bescherkind angetroffen werden, das Glück und Segen für das kommenden Jahr bringen solle. In der Märchenscheune und den historischen Spreewaldhäusern kann der Weihnachtsflair abseits vom Trubel genossen werden. 

Der Markt öffnet von 11.00 bis 18.00 Uhr. Der Eintritt kostet regulär 7,50 Euro für Erwachsene. Für den Einlass gibt es Zeitfenster. Barrierefrei sei der Ort nicht, da unter anderem Stufenbrücken zur Insel überquert werden müssten, so die Veranstalter. 

Auf dem Marktgelände werde den Gästen auch eine Vielfalt von Glühweinsorten in verschiedenen Farben und Geschmacksrichtungen geboten, "ob direkt vom Winzer, bio-zertifiziert, fruchtig oder verfeinert mit Schuss", sagte die Sprecherin. "Auch heißen Met und Glüh-Gin kann man bei uns direkt beim Hersteller probieren." Die Glühweinpreise starten ab drei Euro.

Bei der Spreewaldweihnacht werde besonders auf die Besucherlenkung geachtet, so die Veranstalter. Das Sicherheitskonzept sei eng mit Feuerwehr und Sicherheitsbehörden vor Ort abgestimmt. Unterstützung gebe es durch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf dem Gelände.

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dpa