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Bus mit psychosozialer Beratung startet im Ahrtal


Nach der Flutkatastrophe im Ahrtal mit 133 Toten und immensen psychischen Belastungen überlebender Anwohner geht hier ein besonderes Beratungsmobil auf Reise. Der umgebaute Bus mit zwei Büros und einer Spielecke soll an diesem heute in der teils zerstörten Kurstadt Bad Neuenahr-Ahrweiler vorgestellt werden.

Nach der Flutkatastrophe im Ahrtal mit 133 Toten und immensen psychischen Belastungen überlebender Anwohner geht hier ein besonderes Beratungsmobil auf Reise. Der umgebaute Bus mit zwei Büros und einer Spielecke soll an diesem heute in der teils zerstörten Kurstadt Bad Neuenahr-Ahrweiler vorgestellt werden.

Laut der Kreisverwaltung Ahrweiler wird er ein Jahr lang an fünf Tagen pro Woche von morgens bis nachmittags in den von Hochwasser betroffenen Orten und Stadtteilen im Ahrtal unterwegs sein. An zahlreichen Standorten bieten Experten etwa aus dem psychosozialen Bereich und der Jugendhilfe vor allem für Kinder, Jugendliche, Familien und Senioren Informationen und Beratung zu allen Fragen des sozialen Alltags in der Phase des Wiederaufbaus an.

Die vom Kinderhilfswerk Plan International Deutschland mit 390.000 Euro finanzierte mobile Beratung wird laut Kreisverwaltung zusammen mit verschiedenen Institutionen organisiert. Das Projekt werde auch wissenschaftlich begleitet. Bei der Sturzflut nach extremem Starkregen am 14. und 15. Juli sind weite Teile des Ahrtal zertört worden.

dpa

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