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Umwelt Nabu: Vogelzählung bestätigt zurückgegangene Zahl

Sperling, Meise und Amsel sind weiterhin die Vogelarten, die im Winter in Mecklenburg-Vorpommerns Gärten und Parks am häufigsten zu sehen sind. Wie der Naturschutzbund (Nabu) am Dienstag in Schwerin mitteilte, wurden bei der landesweiten Zählung der Wintervögel am ersten Januar-Wochenende im Durchschnitt etwa 47 Vögel pro Garten gezählt. Das seien ähnlich viele gewesen wie im vorigen Jahr, erneut aber deutlich weniger als zu Beginn der Zählaktion 2011 und in den Folgejahren.

Sperling, Meise und Amsel sind weiterhin die Vogelarten, die im Winter in Mecklenburg-Vorpommerns Gärten und Parks am häufigsten zu sehen sind. Wie der Naturschutzbund (Nabu) am Dienstag in Schwerin mitteilte, wurden bei der landesweiten Zählung der Wintervögel am ersten Januar-Wochenende im Durchschnitt etwa 47 Vögel pro Garten gezählt. Das seien ähnlich viele gewesen wie im vorigen Jahr, erneut aber deutlich weniger als zu Beginn der Zählaktion 2011 und in den Folgejahren.

Die Rangliste der häufigsten Wintervögel werde weiterhin vom Haussperling angeführt, vor dem Feldsperling, dessen Zahl über die Jahre hinweg aber stark rückläufig sei. Gleiches gelte für die Kohlmeise, die in diesem Jahr ihr schlechtestes Zählergebnis erzielt habe. Die Amsel auf Platz vier sei nach wie vor die am weitesten verbreitete Wintervogelart. In neun von zehn Gärten sei sie registriert worden. Nach der Amsel folgten Blaumeise und Grünfink.

An der Zählung in der "Stunde der Wintervögel" hatten laut Nabu in Mecklenburg-Vorpommern etwa 2400 Menschen teilgenommen und damit deutlich weniger als im vorigen Januar. "Viele haben sich wahrscheinlich vom ungemütlichen Wetter abschrecken lassen", meinte Nabu-Landesgeschäftsführerin Rica Münchberger. Im Jahr 2022 hatten sich den Angaben zufolge mehr als 4200 Menschen beteiligt, 2021 sogar über 6000.

dpa

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