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Ministerin und Suchthilfe stellen «Drug-Checking» vor

Thüringens Gesundheitsministerin Heike Werner (Linke)
Heike Werner (Die Linke), Ministerin für Gesundheit in Thüringen, sitzt im Landtag. Foto: Martin Schutt/dpa-Zentralbild/dpa
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Seit einigen Wochen wird in Thüringen das sogenannte Drug-Checking («Drogenprüfung») erprobt. Heute (10.00 Uhr) wollen die Thüringer Gesundheitsministerin Heike Werner (Linke) und die Suchthilfe in Thüringen (Sit) das mobile Labor sowie erste Ergebnisse der Einsätze vorstellen.

Seit einigen Wochen wird in Thüringen das sogenannte Drug-Checking («Drogenprüfung») erprobt. Heute (10.00 Uhr) wollen die Thüringer Gesundheitsministerin Heike Werner (Linke) und die Suchthilfe in Thüringen (Sit) das mobile Labor sowie erste Ergebnisse der Einsätze vorstellen.

Beim «Drug-Checking» sollen illegal erstandene Substanzen (Party-Drogen) auf Verunreinigungen analysiert werden. Es geht laut Gesundheitsministerium darum, möglichst genaue und umfassende Informationen über Inhaltsstoffe und potenziell gesundheitsgefährdende Substanzen zu erhalten. Für den mobilen Drogencheck sind im Landeshaushalt in diesem Jahr 100.000 Euro vorgesehen.

Kritiker sehen die Tests als Anreiz für weiteren Drogenkonsum, da sie eine vermeintliche Sicherheit suggerieren könnten. In anderen Staaten werden seit Jahren vergleichbare Tests angeboten.

dpa

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