Unglück auf A45
Polizei ermittelt weiter zur Ursache von Flugzeug-Absturz

Hinter der Unfallstelle bildete sich ein Stau. In diesem befand sich auch eine Hochzeitsgesellschaft. (Archivbild von Samstag) F
Hinter der Unfallstelle bildete sich ein Stau. In diesem befand sich auch eine Hochzeitsgesellschaft. (Archivbild von Samstag) Foto
© Markus Klümper/dpa

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Ein 56-Jähriger stirbt am Samstagmittag bei dem Absturz eines Segelflugzeugs auf eine Autobahn bei Olpe. Die Polizei sucht weiter nach der Ursache - und bittet um Videos und Fotos des Unglücks.

Nach dem Absturz eines Segelflugzeugs auf die Autobahn 45 bei Olpe am Samstag gehen die Ermittlungen zur Ursache des Unglücks weiter. Das berichtete ein Sprecher der Olper Kreispolizeibehörde. Der 56-jährige Pilot des Flugzeugs war laut Mitteilung der Polizei bei dem Absturz gestorben, ein weiterer 49-jähriger Insasse wurde schwer verletzt.

Flugzeug stürzte einen Kilometer vom Flugplatz entfernt ab

Das Segelflugzeug sei vom direkt neben der Autobahn liegenden Flugplatz Hünsborn gestartet und dabei wie üblich von einem Motorflugzeug nach oben gezogen worden. Nach dem Abkoppeln des Zugseils sei es dann auf Höhe des Parkplatzes Löffelberg auf die A45 in Fahrtrichtung Frankfurt gestürzt. Der Absturzort ist knapp einen Kilometer vom Flugplatz entfernt.

Die Ermittlungen zur Ursache des Absturzes werden von der Olper Polizei und den Luftfahrtbehörden geführt. Am Mittag rief die Polizei dazu auf, Video- und Fotoaufnahmen des Unglücks in einem Hinweisportal der Polizei hochzuladen. Diese könnten für die Ermittlungen von großer Bedeutung sein, hieß es.

Autobahn am Samstag über mehrere Stunden gesperrt 

Die Autobahn 45 blieb nach dem Absturz über Stunden in beide Richtungen gesperrt. Erst am Samstagabend sei die Sperrung aufgehoben worden, sagte der Polizeisprecher. 

Die Autobahn 45 von Frankfurt nach Dortmund ist eine wichtige Nord-Süd-Verbindung in Deutschland, auf der vor dem Absturz des Flugzeugs aufgrund der Pfingstfeiertage viele Autofahrerinnen und Autofahrer aus verschiedenen Bundesländern unterwegs waren.

dpa