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Obstdiebstahl trifft vor allem Bauern in Tourismus-Regionen

Äpfel
Ein Mann hält einen Apfel. Foto: Daniel Reinhardt/dpa/Symbolbild
© dpa-infocom GmbH
Rotbackige Äpfel hängen jetzt an vielen Bäumen am Wegesrand. Manche Menschen greifen dann einfach zu. Vor allem in touristischen Regionen ist das ein regelmäßig vorkommendes Ärgernis für die Obsthöfe. Doch es gebe auch Fälle, wo dreiste Diebe ganze Kisten an Äpfeln von den Bäumen holen und mit dem Auto wegfahren, sagt Thomas Riehl vom Verein Fränkische Obstbauern in Kitzingen.

Rotbackige Äpfel hängen jetzt an vielen Bäumen am Wegesrand. Manche Menschen greifen dann einfach zu. Vor allem in touristischen Regionen ist das ein regelmäßig vorkommendes Ärgernis für die Obsthöfe. Doch es gebe auch Fälle, wo dreiste Diebe ganze Kisten an Äpfeln von den Bäumen holen und mit dem Auto wegfahren, sagt Thomas Riehl vom Verein Fränkische Obstbauern in Kitzingen.

Großangelegter Obstdiebstahl ist zwar eher die Ausnahme. Doch für die Betriebe ist der Schaden immens. Es komme immer wieder vor, dass Obstdiebe ganze Weinberge leerten, so Kathrin Walter vom Landesverband Erwerbsobstbau Baden-Württemberg (LVEO) in Stuttgart.

Die Obstbauern in Baden-Württemberg berichteten immer häufiger davon, dass sich Menschen einfach an ihren Bäumen, Erdbeerfeldern oder Weinbergen bedienen, sagt Walter. Ihrer Ansicht nach könnte das mit der Corona-Pandemie zusammenhängen, weil dadurch mehr Menschen in der Natur unterwegs seien. Betroffen seien vor allem Flächen an Radwegen, zum Beispiel rund um den Bodensee oder an der Mainschleife.

dpa

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