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Prozess: Zeuge sieht Baseballschläger bei Angreifern

Justitia
Eine Statue der Justitia steht unter freiem Himmel. Foto: Arne Dedert/dpa/Symbolbild
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Im Prozess wegen eines Überfalls auf zwei Journalisten im Raum Fretterode haben mehrere Zeugen geschildert, wie zwei Angreifer das Auto der Männer attackiert haben. «Einer hatte den Baseballschläger in der Hand und der andere, da habe ich nicht gesehen, was er in der Hand hatte», sagte einer der Zeugen am Dienstag vor dem Landgericht Mühlhausen während der Fortsetzung der Hauptverhandlung. Mit dem Baseballschläger und dem anderen Gegenstand hätten die beiden Männer unter anderem auf die Motorhaube und auf die Windschutzscheibe des Autos der Journalisten eingeschlagen.

Im Prozess wegen eines Überfalls auf zwei Journalisten im Raum Fretterode haben mehrere Zeugen geschildert, wie zwei Angreifer das Auto der Männer attackiert haben. «Einer hatte den Baseballschläger in der Hand und der andere, da habe ich nicht gesehen, was er in der Hand hatte», sagte einer der Zeugen am Dienstag vor dem Landgericht Mühlhausen während der Fortsetzung der Hauptverhandlung. Mit dem Baseballschläger und dem anderen Gegenstand hätten die beiden Männer unter anderem auf die Motorhaube und auf die Windschutzscheibe des Autos der Journalisten eingeschlagen.

Die Staatsanwaltschaft Mühlhausen wirft den 22 und 27 Jahre alten Angeklagten Sachbeschädigung, gefährliche Körperverletzung und schweren Raub vor. Sie werden der rechtsextremen Szene zugeordnet. Die beiden Männer sollen die Journalisten im April 2018 im Raum Fretterode (Landkreis Eichsfeld) angegriffen haben, ohne zuvor von ihnen attackiert worden zu sein. Zu der Auseinandersetzung kam es, als die beiden Presseleute in der Nähe des Grundstücks des Rechtsextremisten Thorsten Heise zu Recherchezwecken fotografiert hatten.

Die nun vor Gericht vorgetragenen Angaben der Zeugen stehen im Widerspruch zu den Äußerungen der Angeklagten, die beim Prozessauftakt erklärt hatten, die beiden Journalisten hätten den Baseballschläger bei sich gehabt und gegen sie eingesetzt. Die Journalisten bestreiten das.

dpa

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