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Prozess nach Schüssen: Querschläger traf Straßenbahn

Justitia
Eine Figur der blinden Justitia. Foto: Christoph Soeder/dpa/Symbolbild
© dpa-infocom GmbH
Prozessauftakt nach nächtlichen Schüssen in Braunschweig: Vor dem Landgericht startet heute ein Strafverfahren gegen fünf Männer. Sie sollen im April dieses Jahres auf Mitglieder einer verfeindeten Familie geschossen haben. Laut Anklage wollten sie mindestens einen Menschen töten. Die Staatsanwaltschaft wirft den Männern im Alter von 20 bis 32 Jahren unter anderem versuchten Totschlag vor (2 KLs 859 Js 20171/21 (19/21)).

Prozessauftakt nach nächtlichen Schüssen in Braunschweig: Vor dem Landgericht startet heute ein Strafverfahren gegen fünf Männer. Sie sollen im April dieses Jahres auf Mitglieder einer verfeindeten Familie geschossen haben. Laut Anklage wollten sie mindestens einen Menschen töten. Die Staatsanwaltschaft wirft den Männern im Alter von 20 bis 32 Jahren unter anderem versuchten Totschlag vor (2 KLs 859 Js 20171/21 (19/21)).

Zur Umsetzungen ihres Plans soll sich die Gruppe mit einer scharfen Schusswaffe sowie Knüppeln und Macheten bewaffnet haben. Beim Aufeinandertreffen der verfeindeten Familienmitglieder in der Braunschweiger Weststadt wurden mehrere Schüsse auf Autos abgegeben. Ein Querschläger traf die Frontscheibe einer fahrenden Straßenbahn. Der Fahrer wurde durch Glassplitter im Hals und Oberkörper verletzt.

Wegen der mutmaßlichen Beteiligung eines 20-jährigen Angeklagten findet das Verfahren vor einer Jugendstrafkammer statt. Für den Prozess sind 20 Verhandlungstage bis Anfang Februar 2022 geplant.

dpa

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