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Katastrophenschutz Landkreistag: Zu wenig Geld für Sirenen-Förderung

Die von Bund und Land bereitgestellten acht Millionen Euro für den Ausbau des Sirenensystems in Rheinland-Pfalz reichen nach Ansicht des Landkreistages bei Weitem nicht aus. Die Summe müsse aufgestockt werden, sagte der Direktor des rheinland-pfälzischen Landkreistages, Burkhard Müller, am Freitag nach Beratungen mit Kommunalvertretern und Katastrophenschutzinspekteuren in Ulmen (Landkreis Cochem-Zell). Es sei wichtig, die Bevölkerung im Katastrophenfall schnell und gut informieren zu können - «und da wollen wir flächendeckend das neueste Material haben».

Die von Bund und Land bereitgestellten acht Millionen Euro für den Ausbau des Sirenensystems in Rheinland-Pfalz reichen nach Ansicht des Landkreistages bei Weitem nicht aus. Die Summe müsse aufgestockt werden, sagte der Direktor des rheinland-pfälzischen Landkreistages, Burkhard Müller, am Freitag nach Beratungen mit Kommunalvertretern und Katastrophenschutzinspekteuren in Ulmen (Landkreis Cochem-Zell). Es sei wichtig, die Bevölkerung im Katastrophenfall schnell und gut informieren zu können - «und da wollen wir flächendeckend das neueste Material haben».

Zunächst einmal soll es nach Müllers Worten eine Bestandsaufnahme bestehender Sirenenanlagen und möglicher Lücken geben. Das neue Warnsystem werde auch Thema in der Enquete-Kommission des Landtags. Das Gremium soll Handlungsempfehlungen für den Katastrophenschutz und die Anpassung an den Klimawandel entwickeln. Müller sitzt als Experte für die Strukturen des Katastrophenschutzes in dem Gremium.

Im nächsten Jahr soll es nach seinen Angaben eine Großübung in Rheinland-Pfalz geben. Bei der Sitzung am Freitag sei über verschiedene Szenarien gesprochen werden, die dabei durchgespielt werden könnten. Denkbar sei etwa die Auswirkung einer Katastrophe auf die kritische Infrastruktur, sagte Müller. Experten der Aufsichtsbehörde ADD und des Innenministeriums würden sich mit dem möglichen «Drehbuch» für die Übung befassen. Bei der Sitzung am Freitag sei es zudem darum gegangen, wie die Kommunikation der mit dem Katastrophenschutz betrauten Stellen untereinander verbessert werden könnte.

dpa

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