Auf Sachsens Autobahnen ist die Zahl der Unfälle mit beteiligten Lkw im vergangenen Jahr gesunken. 2024 wurden 2.000 Unfälle erfasst, wie Sachsens Innenministerium auf Anfrage mitteilte. Im Vorjahr 2023 waren es mit rund 2.600 solcher Unfälle deutlich mehr. 2022 wurden knapp 2.400 Unfälle gezählt.
Die Zahl der Unfalltoten ging demnach ebenfalls zurück. Während im vergangenen Jahr drei Tote nach Unfällen mit Beteiligung von Lkw registriert wurden, waren es 2023 neun und 2022 zwölf Tote.
A4 am häufigsten betroffen
Mit Abstand am stärksten betroffen ist dem Ministerium zufolge die Autobahn 4. Sie gelte als meistbefahrene Transitroute und verbindet West- mit Ostdeutschland. 2024 ereignete sich fast die Hälfte aller Unfälle mit Lkw-Beteiligung in Sachsen auf dieser Autobahn (944 Unfälle).
Auch auf der A14 (418 Unfälle) und der A72 (313 Unfälle) krachte es demnach verhältnismäßig oft. In den Vorjahren waren diese drei Autobahnabschnitte ebenfalls am stärksten betroffen.
Kontrollen für höhere Sicherheit
Nach Angaben des sächsischen Ministeriums tragen neben den straßenbaulichen Gegebenheiten insbesondere polizeiliche Maßnahmen zur Verkehrsüberwachung zu mehr Verkehrssicherheit auf den Autobahnen bei. "Hierzu zählen beispielsweise Geschwindigkeits- und Abstandskontrollen sowie spezielle Kontrollen des gewerblichen Personen- und Güterverkehrs", so das Ministerium.
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Im vergangenen Jahr habe die Polizei mehr als 23.000 Fahrzeuge im sogenannten gewerblichen Personen- und Güterverkehr kontrolliert – also etwa Busse, Taxis oder Transportfahrzeuge. Das waren demnach 15 Prozent mehr als im Vorjahr.