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Sommerwetter am Pfingstwochenende lockt Menschen an Badeseen

Zahlreiche Menschen nutzten das warme Pfingstwochenende für einen Besuch an den Badegewässern. Foto: Heiko Rebsch/dpa
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Die Badesaison ist eröffnet: Das erste wirkliche Sommerwochenende genossen viele Menschen an den Ufern von Sachsens Badeseen. Die Wassertemperaturen waren allerdings eher etwas für Hartgesottene.

Bei sommerlichen Temperaturen und Sonnenschein haben viele Menschen in Sachsen das Pfingstwochenende an den Badeseen genossen. Am Cospudener See bei Leipzig herrschte reges Treiben. Zahlreiche Besucher waren zu Fuß oder mit dem Fahrrad unterwegs oder nutzten die Gelegenheit zum Baden. 

Die Höchsttemperatur für Sachsen lag am Nachmittag bei 28,5 Grad Celsius. Der Wert wurde nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes in Dresden erreicht. Die Wassertemperaturen sind trotz besten Wetters bisher allerdings nur etwas für Hartgesottene: Der Stausee Oberrabenstein in Chemnitz meldete 16 Grad Celsius, der Stausee Oberwald (Kreis Zwickau) 17 Grad. Die Talsperre Pöhl im Vogtlandkreis meldete gar nur knapp über 15 Grad. 

Wohl auch deshalb blieb die Lage für Sachsens Wasserwachten ruhig: Badeunfälle hat es bis zum Nachmittag nach Angaben der regionalen Leitstellen keine gegeben. 

Wasserqualität gilt flächendeckend als gut bis ausgezeichnet

In Sachsen befinden sich nach Angaben des Gesundheitsministeriums insgesamt 30 Seen und Talsperren, die als überwachungspflichtige sogenannte EU-Badegewässer gemeldet sind. Die Wasserqualität wird gemäß aktueller Testergebnisse flächendeckend als gut bis ausgezeichnet bewertet. Einschränkungen gibt es demnach keine. Erstmals darf im Lausitzer Seenverbund in dieser Saison auch der größte der fünf Seen, der Sedlitzer See auf brandenburgischer Seite, für seine erste Bade- und Wassersportsaison genutzt werden. Ende Juni wird der gesamte Lausitzer Seenverbund offiziell für den Schiffsverkehr freigegeben.

Weiter verboten ist das Baden aktuell am Knappensee bei Hoyerswerda. Der über Jahre touristisch genutzte See gehört zwar eigentlich zu den EU-Badegewässern, ist derzeit aber wegen bergbaulicher Sanierungsarbeiten für Badebesucher gesperrt. Nach Angaben des Oberbergamtes besteht die Gefahr, dass Uferbereiche abrutschen.

dpa