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Söder: Für Union geht es bei Wahl nur noch um Platz vor SPD

Markus Söder
Der bayerische Ministerpräsident Markus Söder bei einem Wahlkampfauftritt. Foto: Nicolas Armer/dpa/archivbild
© dpa-infocom GmbH
Bei der Bundestagswahl am kommenden Sonntag geht es für die Union nach Ansicht von CSU-Chef Markus Söder nur noch um eine Platzierung vor der SPD. «Es geht nicht um Prozente, es geht um den Platz», sagte der bayerische Ministerpräsident am Montag nach der konstituierenden Sitzung des neuen CSU-Vorstands in München. Sollte die SPD nach der Wahl vor der Union liegen, sei es klar, dass es einen Linksrutsch gebe. Das Ziel der Union sei es, zu regieren, etwa in einer Jamaika-Koalition mit FDP und Grünen.

Bei der Bundestagswahl am kommenden Sonntag geht es für die Union nach Ansicht von CSU-Chef Markus Söder nur noch um eine Platzierung vor der SPD. «Es geht nicht um Prozente, es geht um den Platz», sagte der bayerische Ministerpräsident am Montag nach der konstituierenden Sitzung des neuen CSU-Vorstands in München. Sollte die SPD nach der Wahl vor der Union liegen, sei es klar, dass es einen Linksrutsch gebe. Das Ziel der Union sei es, zu regieren, etwa in einer Jamaika-Koalition mit FDP und Grünen.

Söder betonte, dass die Wahl noch nicht gelaufen sei: «Es ist jetzt die Woche der Entscheidung.» Es werde ein Wimpernschlagfinale. Seit dem CSU-Parteitag gebe es aber einen spürbaren Stimmungswechsel, «die Talfahrt der letzten Wochen ist gestoppt». Nach Ansicht von Söder würde insbesondere Bayern von einer rot-rot-grünen Regierung im Bund massiv benachteiligt. «Es kommt jetzt auf jede Stimme an.» Die CSU werde daher bis zur Wahl um jede Stimme kämpfen.

Dazu passend beschloss der CSU-Vorstand einen dreiseitigen Wahlaufruf, in dem er detailliert auflistet, welche Folgen eine Umsetzung der Forderungen von SPD, Grünen und Linkspartei für die Menschen im Land hätte. «Niemand der 13,14 Millionen Bayern bliebe von einem Linksrutsch in seinem Alltag verschont», heißt es in dem Papier. Als Beispiel nennt das Papier etwa, dass die Arbeitsplätze von 1,3 Millionen Beschäftigten in der verarbeitenden Industrie in Bayern durch den steigenden CO2-Preis gefährdet würden, weil der Strompreis steigen werde.

dpa

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