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TV-Duell: Spitzenkandidaten tun sich nicht weh

Manuela Schwesig (SPD) und Michael Sack (CDU)
Manuela Schwesig (SPD), Spitzenkandidatin für die Landtagswahlen in Mecklenburg-Vorpommern, und Michael Sack, Spitzenkandidat der CDU. Foto: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild
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Bei ihrem TV-Duell vor der Landtagswahl haben Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) und ihr CDU-Herausforderer Michael Sack ihre unterschiedlichen Positionen deutlich gemacht, die Tür für eine Neuauflage der rot-schwarzen Koalition aber offen gelassen. Sack bemängelte die Arbeit der SPD-geführten Ministerien für Bildung und Infrastruktur, blieb mit seiner Kritik erneut aber eher verhalten. Er warf Schwesig vor, mit der für Eltern kostenfreien Kita Kreisen und Städten Zusatzlasten aufzubürden.

Bei ihrem TV-Duell vor der Landtagswahl haben Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) und ihr CDU-Herausforderer Michael Sack ihre unterschiedlichen Positionen deutlich gemacht, die Tür für eine Neuauflage der rot-schwarzen Koalition aber offen gelassen. Sack bemängelte die Arbeit der SPD-geführten Ministerien für Bildung und Infrastruktur, blieb mit seiner Kritik erneut aber eher verhalten. Er warf Schwesig vor, mit der für Eltern kostenfreien Kita Kreisen und Städten Zusatzlasten aufzubürden.

Schwesig hielt dem entgegen, dass Sack als CDU-Landeschef das Thema bei den Etatberatungen der Regierung habe ansprechen können, seine Teilnahme aber abgesagt habe. Für November seien aber Gespräche zur Kostenaufteilung anberaumt. Streitthema war auch der Mindestlohn. Während Schwesig für eine Erhöhung auf 12 Euro je Stunde plädierte, um damit auch das Lohnniveau insgesamt zu erhöhen, wandte sich Sack entschieden dagegen. Lohnfragen seien Sache der Tarifpartner und die Politik solle sich heraushalten.

Schwesig, deren SPD in Umfragen derzeit deutlich vor der CDU liegt, wollte sich erneut nicht auf einen bevorzugten Koalitionspartner festlegen. Ihr Ziel bleibe, nach einem Wahlsieg eine verlässliche und stabile Regierung zu bilden. Sack warnte vor «linken Experimenten». Weder Rot-Rot noch Rot-Rot-Grün bringe das Land voran, sagte er.

dpa

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