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Umfrage zur Berlin-Wahl: SPD vorn, Grüne dicht dahinter

Stimmzettel
Ein Wähler wirft seinen Stimmzettel in eine Wahlurne. Foto: Michael Kappeler/dpa/Symbolbild
© dpa-infocom GmbH
Wenige Tage vor der Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus liegen SPD und Grüne einer neuen Umfrage zufolge weiterhin dicht beieinander. Dabei hat die SPD auf Platz eins den Abstand im Vergleich zur Vorwoche leicht ausbauen können. Die Berliner Sozialdemokraten kommen im ZDF-«Politbarometer Extra» der Forschungsgruppe Wahlen auf 22 Prozent (plus 1), die Grünen auf 19 Prozent (minus 1). Die CDU folgt auf Platz drei mit unverändert 17 Prozent.

Wenige Tage vor der Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus liegen SPD und Grüne einer neuen Umfrage zufolge weiterhin dicht beieinander. Dabei hat die SPD auf Platz eins den Abstand im Vergleich zur Vorwoche leicht ausbauen können. Die Berliner Sozialdemokraten kommen im ZDF-«Politbarometer Extra» der Forschungsgruppe Wahlen auf 22 Prozent (plus 1), die Grünen auf 19 Prozent (minus 1). Die CDU folgt auf Platz drei mit unverändert 17 Prozent.

Die Linke kommt laut der am Donnerstag veröffentlichten Umfrage auf 13 (plus 1), die AfD unverändert auf 9, die FDP auf 7 Prozent (minus 1). Die übrigen Parteien erreichen zusammen 13 Prozent.

Rechnerisch hätte die seit 2016 regierende rot-rot-grüne Koalition mit 54 Prozent weiterhin eine Mehrheit. Für die Fortsetzung von Rot-Rot-Grün haben sich die Linke und die Grünen ausgesprochen. Denkbar wären aber auch andere Bündnisse aus drei Parteien, etwa aus SPD, CDU und FDP, die der Umfrage zufolge auf 46 Prozent kämen.

Die Forschungsgruppe Wahlen betont, dass ihre Projektionswerte keine Prognose für den Wahlausgang am 26. September darstellen, zumal 29 Prozent der Berlinerinnen und Berliner noch nicht sicher seien, ob und wen sie wählen wollen.

Meinungsforscher Matthias Jung von der Forschungsgruppe Wahlen hält besonders in der Hauptstadt eine größere Differenz zwischen den Vorhersagen und dem Ergebnis für möglich. Das liege unter anderem daran, dass die Parteibindung in Großstädten geringer sei als etwa auf dem Land. «In modernen und jungen Strukturen werden die Menschen weniger eng gebunden, deshalb ist der Weg von der einen Partei zur anderen leicht. Dann können die Unterschiede zwischen Umfrage und Ergebnis beträchtlich sein», sagte Jung. In Berlin würden außerdem drei Parteien ähnlich weit vorne liegen. Dadurch könnten schon vergleichsweise wenige Stimmen das Ergebnis noch drehen.

dpa

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