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Winterkorn im VW-Prozess: Beschwerde gegen Sonderverhandlung

Martin Winterkorn, ehemaliger Vorstandsvorsitzender von VW
Martin Winterkorn, ehemaliger Vorstandsvorsitzender von Volkswagen. Foto: picture alliance / Bernd von Jutrczenka/dpa/Archivbild
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Vor dem Strafprozess zur Volkswagen-Dieselaffäre hat die Staatsanwaltschaft Beschwerde gegen die gesonderte Verhandlung gegen den früheren Konzernchef Martin Winterkorn eingelegt. Das sagte ein Sprecher der Braunschweiger Behörde am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur. Eine entsprechende Beschwerde liege beim Oberlandesgericht (OLG) vor und werde vom zuständigen Senat beraten, bestätigte eine OLG-Sprecherin am Abend.

Vor dem Strafprozess zur Volkswagen-Dieselaffäre hat die Staatsanwaltschaft Beschwerde gegen die gesonderte Verhandlung gegen den früheren Konzernchef Martin Winterkorn eingelegt. Das sagte ein Sprecher der Braunschweiger Behörde am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur. Eine entsprechende Beschwerde liege beim Oberlandesgericht (OLG) vor und werde vom zuständigen Senat beraten, bestätigte eine OLG-Sprecherin am Abend.

Die Strafkammer des Landgerichts hatte in dem Verfahren wegen bandenmäßigen Betruges und anderer Straftaten (6 KLs 23/19) den Teil gegen den Angeklagten Winterkorn «zur gesonderten Verhandlung und Entscheidung» abgetrennt. Begründet wurde der Beschluss am vergangenen Donnerstag mit gesundheitlichen Problemen des 74-Jährigen, der sich einer Operation unterziehen musste.

Mit einer Entscheidung über diese Beschwerde ist aber nicht vor dem Prozessauftakt am Donnerstag (16.9.) zu rechnen. Nach der Abtrennung des Winterkorn-Abschnitts soll die Hauptverhandlung wie geplant in der Braunschweiger Stadthalle eröffnet werden. Der Auftakt war bereits zweimal wegen der Corona-Lage verschoben worden.

Die fünf ehemaligen Manager sind wegen gewerbs- und bandenmäßigen Betrugs im Zusammenhang mit den Abgas-Manipulationen an Millionen Dieselfahrzeugen aus dem VW-Konzern angeklagt.

dpa

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