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Brustkrebs: Krebskranke Mutter verzichtete auf Chemo – lieber wollte sie sich vegan ernähren

Als Brustkrebs bei ihr diagnostiziert wurde, wehrte sich Katie Britton-Jordan gegen die Chemotherapie, die ihr die Ärzte empfohlen hatten. Heilung versprach sie sich unter anderem durch eine vegane Diät. Jetzt ist sie gestorben.

Katie Britton-Jordan

Katie Britton-Jordan starb im Alter von 40 Jahren

Als bei Katie Britton-Jordan vor drei Jahren Brustkrebs festgestellt wurde, empfahlen die Ärzte, eine Brust amputieren zu lassen und eine Chemotherapie durchzuführen. So wollten sie das Leben der damals 37-Jährigen retten. Die Britin war allerdings gegen diese Art der Behandlung. Stattdessen entschied sie für einen sogenannten holistischen, also ganzheitlichen, Lebensstil, zu dem auch die Umstellung auf vegane Ernährung gehört.

So hoffte die Mutter einer fünfjährigen Tochter den äußerst aggressiven Krebs bekämpfen zu können – gegen jeden schulmedizinischen Rat. Nach fast drei Jahren Kampf starb Katie Britton-Jordan Ende Mai im Alter von 40 Jahren, wie ihr Ehemann Neil auf ihrer Facebook-Seite mitteilte.

It breaks my heart to be writing this but on Saturday 25th May, Katie, with the same grace and strength she handled...

Gepostet von Katie's Page am Sonntag, 2. Juni 2019

Mit Chemotherapie bei Brustkrebs "vergiftet man seinen Körper"

Seine Frau sei im Kreis der Familie und ihrer Freunde verstorben, heißt es in dem Post. Ihre fünfjährige Tochter und deren beste Freundin hätten Blumen gepflückt und das Totenbett ihrer Mutter damit dekoriert. "Unser kleines Mädchen musste in jungem Alter eine harte Lektion lernen und ich habe einfach keine Antworten, wenn sie fragt: 'Warum mussten wir Bye Bye sagen?'", schreibt der Ehemann.

Katie Britton-Jordan hatte ihren Lebensweg in den vergangenen Jahren auf ihrer Facebook-Seite dokumentiert. Obwohl sie an einer aggressiven Form von Brustkrebs erkrankt war, hatten ihr die Ärzte bei einer Chemotherapie-Behandlung relativ gute Heilungschancen eingeräumt, berichtet die britische Tageszeitung "The Sun". Britton-Jordan aber lehnte ab. 2017 schrieb sie laut "Sun": "Damit vergiftet man seinen Körper. Meiner Meinung nach gibt es vielfältige andere Möglichkeiten, die vielversprechender sind als eine Chemotherapie." 

Ehemann bittet um Respekt

Stattdessen probierte sie diverse alternative Heilmethoden aus. Dazu gehörte auch vegane Ernährung. "Ich fühle mich wirklich gut und kann immer noch arbeiten und mich um meine Tochter kümmern. Ich esse hauptsächlich rohes Gemüse und Obst. Das hilft", berichtete Britton-Jordan. "Wenn ich eine Chemo hätte, wäre ich jetzt wohl schon bettlägerig. Ich kenne Freunde, die sich von der Chemo ihr Leben lang nicht erholt haben."

Allerdings griff der Krebs in ihrem Körper immer weiter um sich. Freunde spendeten Geld für ihre Behandlung, für Britton-Jordan gab es dennoch keine Rettung mehr. Für ihren Verzicht auf die Chemotherapie erntete sie viel Unverständnis und auch Kritik, schließlich widersprach ihre Einschätzung dem medizinischen Forschungsstand. Ihr Ehemann rief in seinem Abschieds-Posting trotzdem dazu auf, den Respekt vor der Verstorbenen zu wahren: "Ich weiß, dass manche Menschen eine andere Meinung darüber haben, was Katie hätte tun oder lassen sollen. Trotzdem ändert das nichts an ihrem Mut und ihrer Würde in den vergangenen drei Jahren."

Quellen: "The Sun" / "Katie's Page" auf Facebook

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epp
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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(