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Britischer Influencer BTS-Fan aus England unterzieht sich 18 Operationen, um endlich wie seine Idole auszusehen

Ein junger Mann mit pinken Haaren posiert für ein Foto
Der britische Influencer Oli wollte aussehen wie ein südkoreanischer Popstar
© Screenshot Instagram / @londonoli
Seine Verwandlung stößt auf unterschiedliche Reaktionen: Oli London aus England wollte aussehen wie ein Südkoreaner und sagt von sich, er sei "transracial".

BTS haben durch ihren Erfolg dem Rest der Welt einen Blick in die südkoreanische Popkultur eröffnet – und damit besonders einen britischen Fan völlig umgehauen. Oli London, 31, ist begeisterter Anhänger der siebenköpfigen Band und verehrt besonders den 25-jährigen Sänger Jimin. Der "Daily Mail" berichtete der junge Mann, alles habe mit einem Aufenthalt in dem asiatischen Land begonnen: "Es fing an, als ich 2013 eine Weile in Südkorea gelebt habe. Ich habe mich Hals über Kopf in die koreanische Kultur, die Sprache und die Menschen verliebt." Seitdem unternahm er einige ziemlich drastische Schritte, um Teil dieser Kultur zu werden.

In Südkorea herrschen strenge Regeln dafür, was als schön gilt und was nicht. Eine sehr schlanke, zierliche Figur, porzellanweiße Haut, ein herzförmiges Gesicht. Um akzeptiert und respektiert zu werden, unterziehen sich deshalb viele junge Koreaner:innen Schönheits-OPs – mit einer für Europäer irritierenden Selbstverständlichkeit. Wie man das findet, darüber lässt sich sicher ausgiebig diskutieren – Oli London jedenfalls war mehr als angetan. "Was mich am meisten begeistert hat, war, wie koreanische Menschen aussahen. Ich war fasziniert von ihrer Ästhetik." Ihm wurde klar: Er wollte auch so aussehen.

18 OPs, um wie Jimin von BTS auszusehen

Der Influencer unterzog sich 2013 den ersten Schönheitsoperationen. Bis heute ließ er sich Fett an der Brust absaugen, Kinn und Wangenknochen formen, die Augenlider straffen, die Lippen aufspritzen – und fünf Nasenoperationen. Die reichen ihm allerdings noch nicht: "Ich muss meine Nase noch irgendwie hinbekommen ... Koreanische Nasen sind so niedlich, sehr klein und sehr spitz, also möchte ich das nachahmen. Ich hatte schon fünf Nosejobs, aber alle gingen ein bisschen schief." Er ist sich nicht sicher, ob er mit seinem Look je zufrieden sein wird. "Ich fühle mich wie eine Leinwand mit einem Gemälde, das nie ganz fertig ist. Es gibt immer noch ein paar Striche, die ich hinzufügen möchte", sagt er der "Daily Mail".

Für die insgesamt 18 Operationen gab der 31-Jährige mehr als 140.000 Pfund (ca. 163.000 Euro) aus. Nicht nur deshalb sind seine Eltern eher mäßig begeistert von seinem "Projekt". "Immer, wenn ich eine OP plane, dreht meine Mutter völlig durch", so Oli. Inzwischen fühlt er sich so sehr in der koreanischen Kultur angekommen, dass er sich selbst als Koreaner betrachtet. Er sei "transracial", sagt Oli London, er spricht in dem Kontext auch von einem "Coming-out" als Koreaner.

Oli würde nur Koreaner:innen daten

Nur mit der Sprache hapert es noch etwas, auch wenn der BTS-Fan fleißig Koreanisch lernt und "eine ganz gute Zahl an koreanischen Formulierungen" kennt. Er esse ausschließlich koreanisches Essen, und er treffe sich ausschließlich mit potenziellen Partner, die koreanisch sind. "Ich würde niemals jemanden daten, der nicht koreanisch ist."

Quellen: Instagram"Daily Mail"

wt

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