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Corona-Pandemie "Zahl der Neuinfektionen noch viel zu hoch" – Was Gesundheitsminister Spahn nun plant

Sehen Sie im Video: Jens Spahns Einschätzung der Corona-Lage im O-Ton.




Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) sagt am 18. Januar 2021 zur Corona-Lage in Deutschland: "Dass sich Viren verändern, ist normal. Dass sie so schnell so viel infektiöser werden, wie es nach allem, was wir wissen, in Großbritannien etwa passiert ist bei den Virus-Mutanten, die dort erkannt worden sind, das ist es nicht unbedingt. Und das macht es für uns eben auch sehr herausfordernd. (SCHNITT) Und deswegen sind im Übrigen auch die Kontakt-Reduzierung und das weiter runterbringen der Infektionszahlen so wichtig. Es geht zum einen darum, deswegen haben wir die Maßnahmen, die im Moment gelten, eingeführt, insgesamt es diesem Virus möglichst schwer zu machen, sich zu verbreiten. Ein solches Virus lebt ja nicht, bewegt sich nicht von alleine, sondern es braucht immer uns Menschen, damit es sich bewegen kann, damit es sich übertragen kann. Und deswegen haben wir es in der Hand. (SCHNITT) Und wir waren ja schon einmal auf dem Weg runter vor einigen Wochen. Und dann baute sich die nächste Welle schon wieder auf. Deswegen ist es aus meiner Sicht sehr, sehr wichtig, jetzt nicht das sozusagen als Zeichen dafür zu nehmen, nachzulassen, sondern ich sehe das vielmehr eher als Ermutigung, umso konkreter und konsequenter weiterzumachen. Warum? Weil unsere Zielmarke ja ist zu einem Infektionsgeschehen, einer Zahl an Neuinfektionen zu kommen, die wir tatsächlich kontrollieren können. Und kontrollieren heißt in diesem Fall, in denen es in nahezu jedem Fall gelingt, Kontaktpersonen-Nachverfolgung zu machen, diese unter Quarantäne zu stellen, die Quarantäne zu kontrollieren und damit immer wieder aufs neue Infektionsketten erst gar nicht entstehen zu lassen. Und deswegen sind wir mit einer Inzidenz, die wir heute sehen, von über 130 pro 100.000 in den letzten sieben Tagen immer noch viel zu hoch und müssen weiter runter. Und es gibt zwei Bereiche, die weiterhin dabei im Fokus sind. Das ist das Arbeitsleben, die Arbeitswelt und der private Bereich naturgemäß."
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Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) sieht das Sinken der Corona-Neuinfektionszahlen noch nicht als ausreichend an. Besonders zwei Lebensbereiche stehen deswegen im Fokus.

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