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Online verfügbar Steigende Nachfrage: Darum sind Corona-Schnelltests vielerorts vergriffen

Mehrere Corona Schnelltests
Viele Onlinehändler bieten Corona-Schnelltests zum Verkauf an
© Ralf Geithe / Getty Images
Seit ein paar Wochen steigt die Zahl der Neuinfektionen bundesweit – und mit ihr das Interesse an Corona-Schnelltests für zu Hause. Waren diese in den letzten Monaten überall erhältlich, sucht man die Verpackungen derzeit in vielen Drogerie- und Supermärkten vergebens. Doch wieso eigentlich?

Inhaltsverzeichnis

Die vierte Welle hat Deutschland fest im Griff: Immer mehr Ungeimpfte, aber auch geimpfte Menschen stecken sich mit dem Corona-Virus an. Um sicherzugehen, dass man Freunde und Familien weiterhin guten Gewissens treffen kann, machen viele einen Schnelltest zu Hause oder auf der Arbeit. Waren die Teststäbchen zu Anfang der Pandemie fast überall vergriffen, konnte man sich mit den Schnelltests in den letzten Wochen problemlos eindecken – bis jetzt. Denn plötzlich sind die Corona-Selbsttests in vielen Geschäften nicht mehr erhältlich. Und wenn man endlich einen gefunden hat, fällt schnell auf: die Preise sind merklich gestiegen. Was hat das zu bedeuten? Und wo bekommt man noch einen Corona-Schnelltest?

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Darum sind Corona-Schnelltests oft vergriffen

Die steigende Nachfrage ist der Grund dafür, dass die Corona-Schnelltests plötzlich vergriffen sind. Bereits Anfang November verlautete aus dem Apothekerverband, dass die Verfügbarkeiten kritisch werden. "Vielerorts sind Tests nicht mehr erhältlich", erklärte Thomas Preis, Chef des Apothekerverbandes Nordrhein e.V., der Rheinischen Post. Dabei handelt es sich jedoch nur um eine Momentaufnahme, sprich es wird angenommen, dass es nur zu kurzfristigen Engpässen kommen wird – wodurch auch die steigenden Preise zu erklären sind. Und auch im Handel wird davon ausgegangen, dass die Verfügbarkeiten bald wieder steigen. Bis es soweit ist, bekommen Sie die Corona-Schnelltests noch in vielen Online-Shops und -Apotheken. Wo genau, erfahren Sie im nächsten Abschnitt.

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Hier sind Corona-Schnelltests noch erhältlich

Online-Apotheken wie Aponeo, Pharmeo und Shop Apotheke verfügen nach wie vor über Corona-Schnelltests für zu Hause. Und auch Parfümerien wie Douglas und Flaconi haben noch Kapazitäten. Viele Drogerieketten und Discountermarken wie zum Beispiel Rossmann, dm oder Lidl hingegen besitzen derzeit ein kleines Kontingent, verweisen deshalb in den jeweiligen Online-Shops auf ihre Filialen, in denen es nach wie vor Teststäbchen geben soll – in welchen genau, können Sie auf der Webseite in Erfahrung bringen. Und wenn selbst Internetriesen wie Amazon eine Durststrecke haben, bekommen Prime-Mitglieder über fresh noch immer einen Corona-Selbsttest. Bevor Sie sich jetzt jedoch mit einer Großbestellung eindecken, denken Sie daran, dass auch andere Menschen davon profitieren wollen. Kaufen Sie nur so viele Tests, wie Sie wirklich brauchen. Ansonsten wird es sicherlich in Kürze wieder reichlich Nachschub geben.

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So wenden Sie den Corona-Selbsttest an

Die meisten Corona-Selbsttests sind für den sogenannten Nasen- oder Rachenabstrich geeignet. Wie der Test im Detail angewendet wird, können Sie der jeweiligen Gebrauchsanweisung des Herstellers entnehmen. Wichtig zu wissen ist, dass Sie sich immer ganz genau an die Anleitung halten sollten. Je präziser Sie den Test durchführen, desto genauer ist das Ergebnis. Wenn Sie einen Corona-Schnelltest gemacht haben, müssen Sie noch einmal 15 bis 20 Minuten warten, bis Sie das Ergebnis ablesen können. Es folgt ein Beispiel, wie Sie den Corona-Selbsttest von Aponeo anwenden: 

Nasenabstrich
Möchten Sie die Probe aus der Nase entnehmen, muss der Abstrichtupfer darin eingeführt werden (mindestens 1,5 Zentimeter tief), bis Sie einen leichten Widerstand spüren. Führen Sie das Stäbchen 15 Sekunden lang vier bis sechs Mal im Kreis entlang der inneren Nasenwand – und wiederholen den Vorgang noch einmal in Ihrem anderen Nasenloch.

Rachenabstrich
Möchten Sie die Probe aus Ihrem Mund entnehmen, empfiehlt das Robert Koch-Institut, einen Spatel zur Hilfe zu nehmen – um Ihre Zunge herunterzudrücken. Anschließend müssen Sie mit dem Abstrichtupfer entlang des Rachens in kreisenden Bewegungen entlangstreichen, ohne dabei den Gaumen (oder auch die Zunge) zu berühren.

In beiden Fällen wird das Stäbchen danach in der Flüssigkeit des Extraktionsröhrchens mindestens 15 Sekunden lang eingeweicht, indem sie es mehrmals drehen und (von außen) zusammendrücken. Drücken Sie das Röhrchen erneut zusammen, wenn Sie den Tupfer entnehmen. Anschließend geben Sie vier bis fünf Tropfen der Flüssigkeit in die Aufnahmeöffnung der Testkassette. Zu guter Letzt warten Sie 15 Minuten,  bevor Sie das Ergebnis ablesen.

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