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Nach Angaben des RKI Die Inzidenz in Deutschland steigt wieder leicht an

Passanten genießen in einem Straßencafé in Schwerin das sommerlichem Wetter
Mecklenburg-Vorpommern, Schwerin: Passanten genießen in einem Straßencafé in Schwerin das sommerlichem Wetter
© Ulrich Perrey / DPA
Die bundesweite Sieben-Tages-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen steigt nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) wieder leicht an. Weiter Anlass zur Sorge gibt die Ausbreitung der besonders ansteckenden Delta-Variante.

Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 985 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das geht aus Zahlen vom Mittwochmorgen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 04.11 Uhr wiedergeben. Zum Vergleich: Vor einer Woche hatte der Wert bei 808 Ansteckungen gelegen.

RKI: Bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz steigt wieder auf 5,1

Die Sieben-Tage-Inzidenz gab das RKI mit bundesweit 5,1 an. Am Wochenende war der Wert erstmals seit langem unter fünf gesunken. Am Sonntag und Montag lag er dann wieder bei fünf, am Dienstag erneut bei 4,9.

Deutschlandweit wurde nach den neuen Angaben binnen 24 Stunden 48 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 56 Tote gewesen. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 3.732.549 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit 3.631.500 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 91.110.

Die Ausbreitung der besonders ansteckenden Delta-Variante des Coronavirus gibt weiter Anlass zur Sorge. Der Anteil der Ansteckungen mit der zuerst in Indien festgestellten Variante an allen Corona-Neuinfektionen verdoppelte sich laut RKI nach den vorerst aktuellsten Zahlen aus der dritten Juniwoche erneut auf nun 37 Prozent.

fs DPA AFP

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