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News zur Coronavirus-Pandemie Alkoholverbote, Bußgelder, mit Ausweis in die Bar: Das sind die wichtigsten Maßnahmen

Sehen Sie im Video: Merkel, Söder und Tschentscher über die neuen Corona-Maßnahmen in Deutschland.
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Wie wird Deutschland auf das "zugespitzte Infektionsgeschehen" in der Coronavirus-Pandemie reagieren? Kanzlerin Merkel berät darüber mit den Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten der Länder. Die Ereignisse an diesem entscheidenden Tag.

Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten der Länder haben über die nächsten Schritte im Kampf gegen die Corona-Pandemie beraten. Auf einer Pressekonferenz informierten Merkel, Markus Söder (Bayern) und Peter Tschentscher (Hamburg) über die getroffenen Einigungen.

Die wichtigsten Meldungen zum Coronavirus im Überblick:

  • Söder und Merkel empfehlen Urlaub in Deutschland (17.29 Uhr)
  • Feiern in öffentlichen oder angemieteten Räumen werden auf maximal 50 Teilnehmer beschränkt (17.12 Uhr) 
  • Falsche Angaben im Restaurant kosten bald mindestens 50 Euro (15.40 Uhr)
  • Corona-Warn-Apps von EU-Staaten können bald Daten austauschen (14.31 Uhr)
  • Robert-Koch-Institut meldet 2089 Infizierte an einem Tag (10.34 Uhr)
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Die Coronakrise: News von Dienstag, 29. September

  • Thomas Krause
    • Thomas Krause

    Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) will keine verschärften Corona-Regeln für Sachsen. "Im Umgang mit Corona brauchen wir keine zusätzliche Verunsicherung. Wir brauchen Zuversicht und Umsicht", twitterte der Regierungschef. Man wisse, wie die Krankheit übertragen werde. "Wenn wir uns an bestehende Abstands- und Hygieneregeln halten, kommen wir gut durch die nächsten Monate."

  • Thomas Krause
    • Thomas Krause

    Die AfD wehrt sich dagegen, die Schuldenbremse im Grundgesetz im kommenden Jahr wegen der Corona-Krise erneut auszusetzen. Die Pandemie verursache überhaupt keine Notsituation, die das rechtfertigen würde, sagte AfD-Haushälter Peter Boehringer im Bundestag. Die notwendigen Ausgaben zur Stabilisierung der Wirtschaft könnten auch aus der 48 Milliarden Euro starken Rücklage gestemmt werden, die Finanzminister Olaf Scholz (SPD) nicht antasten wolle.

  • Annette Berger
    • Annette Berger

    Da Deutschland zusätzlich zur Corona-Pandemie auch noch die Grippewelle ins Haus steht, schlägt der Bund den Einsatz von Fieber-Ambulanzen vor. Bund und Länder sollten zeitnah ein Konzept vorlegen, wie eine Überlastung vor allem von Krankenhäusern und Hausarztpraxen verhindert werden kann.

  • Annette Berger
    • Annette Berger

    Für Restaurants und den Alkoholausschank soll es laut dpa-Recherchen striktere Regeln geben: Um eine korrekte Kontaktnachverfolgung zu ermöglichen, sollen Ordnungsbehörden Verstöße etwa bei falschen persönlichen Angaben in Restaurants mit einem Mindestbußgeld von 50 Euro belegen können. In besonders betroffenen Regionen will der Bund zudem unter bestimmten Bedingungen auch den Alkoholausschank begrenzen lassen.

  • Annette Berger
    • Annette Berger

    Im Kampf gegen das Virus schlägt der Bund für Feiern in privaten Räumen eine Obergrenze von 25
    Teilnehmern vor. In öffentlichen Räumen solle die Grenze bei maximal 50 Teilnehmern liegen, heißt es laut Nachrichtenagentur dpa in einem Entwurf einer Beschlussvorlage des Bundes für die Beratungen zwischen Kanzleramt und Bundesländern am Nachmittag.

  • Annette Berger
    • Annette Berger

    Finanzminister Olaf Scholz (SPD) hat verteidigt, dass er im kommenden Jahr im Kampf gegen die Coronakrise erneut enorme Schulden aufnehmen will. "Nicht handeln wäre viel teurer als handeln", sagte er zur Einbringung seines Etatplans im Bundestag. Wenn der Staat im kommenden Jahr nicht noch einmal rund 100 Milliarden Euro an neuen Krediten aufnehme, riskiere er, später noch viel mehr Geld auszugeben und die Zukunft des Landes aufs Spiel zu setzen.

  • Annette Berger
    • Annette Berger

    Nicht nur in Deutschland ist die Corona-Lage besorgniserregend. Weltweit sind nach Zahlen von US-Wissenschaftlern inzwischen mehr als eine Million Menschen nach einer Infektion mit dem Corona-Virus gestorben. Das geht aus Daten der Johns-Hopkins-Universität hervor.

  • Annette Berger
    • Annette Berger

    Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) teilt die Sorgen von Kanzlerin Merkel, dass die Zahl der Corona-Neuinfektionen in Deutschland in den nächsten Wochen rasant steigen könnte. Er glaube, dass diese Befürchtungen richtig seien, sagte Söder am Morgen im Bayerischen Rundfunk. "Es wird auf jeden Fall kein einfacher Herbst und Winter."

  • Annette Berger
    • Annette Berger

    Innerhalb eines Tages haben die Gesundheitsämter in Deutschland 2089 neue Corona-Infektionen gemeldet. Seit Beginn der Coronakrise haben sich nach Angaben des Robert Koch-Instituts
    mindestens 287.421 Menschen in Deutschland nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert (Datenstand 29.9., 0 Uhr).

anb / tkr

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