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News zur Coronavirus-Pandemie 72 UPS-Mitarbeiter nahe Hannover mit Coronavirus infiziert

Langenhagen: Mitarbeiter des Postdienstleister UPS in Langenhagen
Langenhagen: Mitarbeiter des Postdienstleister UPS in Langenhagen prüfen die Lkw-Fahrer auf Erhöhte Temperatur bevor das Fahrzeug das Firmengelände befahren darf. Beim Postdienstleister haben sich 72 Mitarbeiter des Verteilzentrums mit dem Coronavirus infiziert. 
© Peter Steffen / DPA
Das Pfingstwochenende im Zeichen des Coronavirus steht vor der Tür. Die täglichen Neuinfektion in Deutschland sind auf moderatem Niveau, dramatischer sieht es in den USA und in Brasilien aus. Alle Meldungen zur Coronavirus-Pandemie im stern-Liveblog.

Die deutschen Bundesländer gehen ihren Weg der Lockerungen aus den Coronavirus-Eindämmungsmaßnahmen weiter. Nun steht das Pfingstwochenende und damit die erste Bewährungsprobe zuvor. Die Zahl der täglich gemeldeten Neuinfektionen bleibt dabei vorerst auf einem vergleichsweise niedrigen Niveau.

Am Donnerstagmorgen vermeldete die US-amerikanische Johns-Hopkins-Universität insgesamt 181.534 Infizierte in Deutschland, 8428 Menschen sind infolge einer Covid-19-Erkrankung gestorben.

+++ Lesen Sie auch: Wo wird die Obergrenze gerissen? Daten zu allen Kreisen finden Sie hier +++

Weltweit wurden bisher 5.695.290 Infektionen mit dem Coronavirus registriert, es gibt 355.692 Tote. Die beiden Länder mit den meisten Infektionen sind weiterhin die USA mit über 1,6 Millionen Fällen (100.400 Tote) und Brasilien mit rund 400.000 Fällen (etwa 25.598 Tote).

Die wichtigsten Meldungen zum Coronavirus im Überblick:

  • 72 UPS-Mitarbeiter nahe Hannover mit Coronavirus infiziert (16.40 Uhr)
  • Zahl der Arbeitslosen in USA steigt weiter dramatisch an (14.45 Uhr)
  • Südkorea verschärft Corona-Beschränkungen wieder (12.25 Uhr)
  • 111 Jahre alte Chilenin überlebt Covid-19-Infektion (11.09 Uhr)
  • Deutsches Kinderhilfswerk warnt vor langfristigen Folgen von Kita- und Schulschließungen (10.08 Uhr)
  • Mehr als 100.000 Corona-Tote in USA (8.48 Uhr)

Coronavirus: Meldungen von Donnerstag, 28. Mai

  • Tim Schulze
    • Tim Schulze

    Aus Dank an seine japanische Wahlheimat bietet ein chinesischer Restaurantbetreiber in Tokio wegen der Corona-Krise kostenlose Gerichte zum Mitnehmen an. Wie die japanische Tageszeitung "Tokyo Shimbun" am Donnerstag berichtete, hat der 44-jährige Chinese seit Inkrafttreten des Notstands im vergangenen Monat mehr als 10.000 Lunchpakete an Gäste seines chinesischen Restaurants ausgegeben. Der Notstand wurde zwar inzwischen vorzeitig aufgehoben, dennoch wolle er seine Aktion bis nächste Woche fortsetzen. Japaner hätten ihm in schwierigen Zeiten geholfen, jetzt wolle er sich dafür revanchieren, hieß es. Der Chinese war 1996 nach Japan gekommen, um die Sprache zu lernen. Später eröffnete er eigene Restaurants für chinesische Küche.

  • Tim Schulze
    • Tim Schulze

    Brasilien hat mehr als 25 000 Tote im Zusammenhang mit dem Coronavirus registriert. Das Gesundheitsministerium in Brasília meldete am Mittwochabend (Ortszeit) 1086 Tote mehr als am Dienstag. Damit stieg die Zahl der Corona-Toten in dem mit 210 Millionen Einwohnern größten Land in Lateinamerika auf bislang 25 598. 411 821 Menschen haben sich mit dem Virus infiziert. Bei der Zahl der Todesopfer liegt Brasilien damit nach Aufzeichnungen der US-amerikanischen Johns Hopkins Universität weltweit weiter auf Platz sechs der am meisten betroffenen Länder, bei der Zahl der Infizierten auf Platz zwei hinter den Vereinigten Staaten.

  • Tim Schulze
    • Tim Schulze

    Im US-Staat Nevada mit dem Glücksspielparadies Las Vegas sollen nach wochenlangen Corona-Schließungen die Casinos und Hotels wieder öffnen. Der Gouverneur von Nevada, Steve Sisolak, gab den 4. Juni als Termin bekannt. Nach Mitteilung der Behörden am Mittwoch müssen die Casino-Betreiber Hygieneauflagen und Abstandsregeln befolgen und den Gästen Schutzmasken anbieten.

  • Tim Schulze
    • Tim Schulze

    In Folge der Corona-Pandemie könnten Hilfsorganisationen zufolge weltweit 86 Millionen Kinder bis zum Jahresende in Armut abrutschen. Das sei ein Anstieg um 15 Prozent, ergab eine gemeinsame Analyse des Kinderhilfswerks Unicef und der Hilfsorganisation Save the Children. "Die Covid-19-Pandemie hat eine beispiellose wirtschaftliche und soziale Krise ausgelöst, die vielen Familien weltweit ihre Lebensgrundlage raubt", sagte Unicef-Exekutivdirektorin Henrietta Fore. Die Hilfsorganisationen appellieren an die Regierungen, soziale Sicherungssysteme und Programme rasch und umfassend auszuweiten, um die Auswirkungen von Covid-19 auf Kinder abzumildern und Familien vor Armut zu schützen.

  • Tim Schulze
    • Tim Schulze

    Nordrhein-Westfalens Innenminister Herbert Reul hat Spuckattacken auf Polizisten in der Corona-Pandemie scharf verurteilt. "Das Anspucken von Polizeibeamten ist strafrechtlich eine Beleidigung, in Corona-Zeiten möglicherweise sogar eine Körperverletzung oder eine gefährliche Körperverletzung", sagte der CDU-Politiker der "Rheinischen Post" (Donnerstag). "Diese Spuckerei ist Ausdruck einer tief sitzenden Missachtung des Staates und seiner Institutionen. Dem müssen wir einen klaren Riegel vorsetzen, indem wir das mit aller Schärfe verfolgen und ahnden. Niemand muss sich anspucken lassen."

DPA AFP

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