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Übersicht des RKI Aus diesen Ländern kommen derzeit die meisten infizierten Reiserückkehrer

Reiserrückkehrer
Ein Bundespolizist kontrolliert Reiserückkehrer aus Palma de Mallorca. Aus Spanien kam zuletzt der größte Anteil der infizierten Reisenden zurück. 
© Boris Roessler/ / Picture Alliance
Der Anteil von Reiserückkehrern am Infektionsgeschehen in Deutschland nahm laut RKI zuletzt immer weiter zu. Aus diesen Ländern kam das Virus zuletzt am häufigsten. 

Einreisende nach Deutschland, die älter als zwölf Jahre sind, sollen ab Sonntag nachweisen, dass sie negativ getestet, geimpft oder genesen sind. Eine entsprechende Verordnung soll das Kabinett am Freitag dem Bundesgesundheitsministerium zufolge im Umlaufverfahren beschließen. 

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Wie groß der Anteil von Reiserückkehrern am Infektionsgeschehen zuletzt war, zeigt der entsprechende Wochenbericht des Robert Koch-Instituts (RKI). Demnach wuchs der gesicherte Anteil der Reiserückkehrer aus dem Ausland unter den Gesamtinfizierten in den vergangenen Wochen. Dies zeige "eine zunehmende Rolle reiseassoziierter Fälle am derzeitigen Infektionsgeschehen", heißt es seitens des RKI.

Häufigste Länder bei infizierten Reiserückkehrern

Die zehn am häufigsten genannten Infektionsländer waren im Zeitraum vom 28. Juni 2021 bis zum 25. Juli 2021 demnach: 

Expositionsland

Meldewoche 26

Meldewoche 27

Meldewoche 28

Meldewoche 29

Gesamt

Spanien

147

270

459

371

1247

Türkei

26

41

59

123

249

Niederlande

4

42

89

68

203

Kroatien

5

35

84

73

197

Griechenland

6

28

91

55

180

Russland

49

42

39

24

154

Frankreich

3

17

31

68

119

Italien

8

10

21

39

78

Österreich

8

12

18

36

74

Dänemark

1

5

3

46

55

Andere

196

227

270

340

1033

Die Übersicht zeigt: Die meisten erfassten infizierten Rückreisenden kamen aus Spanien, gefolgt von der Türkei und den Niederlanden. 

Hintergrund: In den Meldewochen 26 bis 29 (28. Juni 2021 bis zum 25. Juli 2021) wurden dem RKI 31.359 Fälle übermittelt, davon lagen laut Bericht bei 13.241 Fällen (42 Prozent) keine Angaben zum wahrscheinlichen Infektionsland vor. Bei 3662 Personen (etwa zwölf Prozent aller übermittelten Fälle) wurde eine wahrscheinliche Ansteckung im Ausland gemeldet – bei zuletzt ansteigender Tendenz.

Quelle: Robert Koch-Institut

rös

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