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"Die Diagnose" Teenagerin schläft ständig ein – rätselhafte Erkrankungen in der siebten Staffel der "Diagnose"


Auch in der siebten Staffel des Podcasts "Die Diagnose" werden wieder spannende Krankheitsfälle gelöst. Stern-Medizinredakteurin Anika Geisler gibt im Interview einen Einblick.

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Diese Woche beginnt die siebte Staffel des Podcasts "Die Diagnose" mit weiteren rätselhaften Krankheitsfällen. Ein kleiner Vorgeschmack?

In der ersten Folge geht es um ein 17-jähriges Mädchen, das seltsam kraftlos wirkt. Der Teenager ist oft müde und schläft häufig ein: zum Beispiel im Schulbus oder im Unterricht. Nach der Schule legt sich das Mädchen erstmal hin. Und abends unternimmt es nichts, sondern geht früh ins Bett. Sehr ungewöhnlich für einen Teenager! Leidet die junge Frau an einer Schlafapnoe? Das sind nächtliche Atempausen, die die Betroffenen tagsüber schläfrig machen. Das Mädchen bekommt von einem Arzt als Therapie eine Maske verschrieben, die nachts die Atemwege durch Überdruck offenhält. Aber: Das hilft nicht – die Teenagerin schläft weiterhin tagsüber ein. 

Wie geht es weiter?

Es steht sogar eine OP im Raum. Dabei soll eine fragliche Engstelle im Atemtrakt entfernt werden. Der Spezialist, der das Mädchen deswegen untersucht, findet schließlich die wirkliche Ursache für die Probleme heraus. So viel sei verraten: Die junge Frau muss nicht operiert werden, und der Experte kann ihr auf ganz andere Weise helfen. 

Welcher andere Fall sticht in der neuen Staffel besonders heraus?

Da gibt es gleiche mehrere: Einmal geht es zum Beispiel um einen Mann, der immer wieder wie weggetreten wirkt – immer beim Zähneputzen. Eine andere Folge beschäftigt sich mit einem Säugling, der über längere Zeit wiederkehrend schwere Durchfälle bekommt. Anfangs weiß keiner, woran das liegen könnte. Denn außer Muttermilch nimmt das Baby keine andere Nahrung zu sich. Und auf Reisen im Ausland, wo es sich möglicherweise mit speziellen Magen-Darm-Erregern hätte infizieren können, war die Familie auch nicht. Die Ursache hat letztlich mit einem besonderen Hobby der Familie zu tun. Genauer: mit einem speziellen Interesse für Tiere. 

Was macht diesen Fall so beeindruckend?

Da ist zum einen die äußerst genaue Spurensuche des Arztes. Zum anderen ist die Auflösung des medizinischen Rätsels ziemlich skurril. Das oben angedeutete, besondere Hobby der Familie pflegen hierzulande zahlreiche Menschen. Für Babys und Kleinkinder allerdings, sowie für Schwangere, ältere Menschen und Immungeschwächte, kann diese Leidenschaft durchaus gefährlich werden. Und über diese Zusammenhänge wissen vermutlich die wenigsten Menschen Bescheid. 

Allgemein gefragt: Was können wir aus den Geschichten dieser Staffel lernen?

Die Hörerinnen und Hörer können aus jeder Folge etwas Besonderes mitnehmen. In einer Geschichte geht es um stechende Schmerzen im Fuß beim Laufen, die trotz Einlagen über Jahre nicht weggingen. Sie konnten mit einer schnellen, kleinen OP behoben werden. Ein anderer Fall handelt von einer Frau, die sich extra etwas besonders Gutes tun wollte – und sich mit dem, was sie einnahm, in Lebensgefahr brachte. Bei allen Geschichten in dieser Staffel wird deutlich, wie ausschlaggebend es für Erkrankte ist, akribisch arbeitende Ärztinnen und Ärzte an ihrer Seite zu haben. Medizinerinnen und Mediziner, die nicht lockerlassen, bis sie den Fall gelöst haben.

Zu wenig Saft im Akku

Die erste Folge der siebten Staffel handelt von einer 17-jährigen Abiturientin, die tagsüber ständig einschläft. Die Ärzt:innen vermuten eine Schlafapnoe mit nächtlichen Atemaussetzern. Die Teenagerin bekommt eine Atemmaske und soll demnächst operiert werden. Ein spezieller Test eines Schlafmediziners zeigt jedoch, dass die Ursache der Schläfrigkeit ganz woanders liegt.


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