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Diagnose Selbstverwahrlosung Müll anhäufen und sich nicht mehr waschen: Das steckt hinter dem Diogenes-Syndrom

Das Diogenes-Syndrom ist eine psychische Erkrankung. Es führt zu einer doppelten Verhaltensstörung: Extreme Vernachlässigung der Körper- und Haushaltshygiene und zwanghafte Ansammlung von Gegenständen und Abfall (Messie-Syndrom). Betroffene gehen in ihrer Ding- und Müllansammlung regelrecht unter. Das Diogenes-Syndrom kann jeden treffen, vor allem aber Personen über 60 Jahre. In 75% der Fälle leben die Betroffenen allein. Typische Symptome des Diogenes-Syndroms sind: Mangelnde Körperhygiene und/oder mangelnde Hygiene im Haushalt, auffällige Ansammlung von Dingen, soziale Isolation, Ablehnung von Hilfe. Personen, die vom Diogenes-Syndrom betroffen sind, lehnen zumeist jede Hilfe ab und weisen von sich, ein Problem zu haben. In manchen Fällen ist eine psychiatrische Behandlung nötig. 
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Vor allem ältere Menschen sind vom Diogenes-Syndrom betroffen: Sie sammeln Müll und andere Dinge an und vernachlässigen zugleich ihre Hygiene. Betroffenen zu helfen ist oft eine Herausforderung.

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