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User packen aus: Das sind die schlimmsten Dinge, die sich stern-Leser von Ärzten anhören mussten

Gerade ging ein Reddit-Thread viral: User berichteten von den schlimmsten Dingen, die sie sich von Medizinern anhören mussten. Auf Facebook haben nun auch viele stern-Leser ihre krassesten Negativ-Erlebnisse geteilt.

Ein Hausarzt misst in seiner Praxis einer Patientin den Blutdruck

Ein Hausarzt misst in seiner Praxis einer Patientin den Blutdruck

DPA

In vertraulichen Gesprächen mit dem Arzt trifft dieser gegenüber dem Patienten nicht immer den richtigen Ton. Was dabei so alles schief gehen kann, hat ein sehr erfolgreicher und viel diskutierter Reddit-Thread in den letzten Tagen gezeigt. Tausende User teilten dort ihre negativsten Erlebnisse, die sie mit Ärzten gemacht haben. Konkret ging es um "schlimme Dinge", die sich Patienten von Medizinern anhören mussten.

Was Reddit-User erlebt haben, lest ihr hier. 

Als wir den Artikel mit den Reddit-Geständnissen auf der Facebookseite des stern gepostet haben, sammelten sich darunter in wenigen Stunden hunderte Kommentare. stern-Leser haben ebenfalls ihre Negativ-Erlebnisse mit Medizinern geteilt. Eine Auswahl der schlimmsten Dinge, die sich stern-Leser von Medizinern anhören mussten, zeigen wir hier.

"Stellen Sie sich bei Ihrem Freund im Bett auch so an?"

Eine Userin berichtet, dass eine Gynäkologin an ihrem entzündeten Kaiserschnitt rumdrückte. Als sie deshalb schmerzbedingt aufstöhnte, bekam sie die freche Frage "Stellen Sie sich bei Ihrem Freund im Bett auch so an?" von der Ärztin zu hören. Zwei Tage später habe sie dann tatsächlich nochmal am Kaiserschnitt operiert werden müssen. 

Was passieren kann, wenn Mediziner die Probleme ihrer Patienten nicht ernst nehmen, berichtet ein andere stern-Leserin. Sie schreibt, dass sie mit 19 Jahren wegen einer linksseitigen Gesichtslähmung zum Arzt gegangen sei. Doch es sein kein MRT oder ähnliches gemacht worden. Stattdessen sei sie mit den Worten "Mache sie die vielen Piercings aus dem Gesicht, dann haben sie auch keine Lähmungserscheinungen" nachhause geschickt worden. Wie die Userin weiter berichtet, sei bei ihr 13 Jahre später eine chronische Hirnerkrankung diagnostiziert worden. Auch die Lähmung vor über zehn Jahren sei eine Folge davon gewesen. 

Wenn Patienten Ärzte zu Behandlungen drängen – und Recht haben

Einen besonders drastischen Fall schildert eine weitere Nutzerin in wenigen Worten. Sie sei mit ihrem Vater, der schneller als gewohnt aus der Puste war, zum Arzt gegangen. Nach Meinung des Hausarztes war der Mann aber fit. Die beharrliche Tochter pochte allerdings auf einen Lungenfunktionstest. Das Ergebnis: Lungenkrebs im Endstadium. 

Manchmal posten User auch sehr kurze – und trotzdem sehr schlimme – Erfahrungen. So erinnert sich eine stern-Leserin an einen Besuch beim Kinderarzt. Dieser habe ihr folgenden Satz mit auf den Weg gegeben: "So langsam wird es dann Zeit, in die Höhe und nicht mehr in die Breite zu wachsen." 

Ein Nichtraucher hat nach eigener Darstellung etwas sehr Kurioses erlebt. So soll ihm ein Mediziner bei seinem Arztbesuch gesagt haben, dass er nicht so viel rauchen solle. Der Arzt hatte selbst eine Schachtel Zigaretten auf seinem Tisch liegen.

"Sie sind ja auch nicht gerade eine Elfe!"

Scannt man die Facebook-Kommentare, fällt schnell auf, dass besonders häufig übergewichtige Menschen stigmatisiert werden. Eine Frau mit Bandscheibenvorfall bekam zum Beispiel zu hören, dass sie "auch nicht gerade eine Elfe" sei. 

Eine andere Userin berichtet, dass sie in einer Notaufnahme abgewiesen worden sei – wegen ihres Gewichts. Man habe zu ihr gesagt: "Mit dem Gewicht behandele ich sie nicht!"

Auch wenn es um das Alter geht – bei vielen Menschen ja ohnehin ein sensibles Thema – legen offenbar nicht alle Ärzte das nötige Feingefühl an den Tag. So berichtet ein Facebook-User, dass er mit hohen Blutdruck in eine Klinik gegangen sei. Daraufhin entgegnete der Arzt: "In ihrem Alter kann man auch schon daran sterben." Der User ist 54 Jahre alt.

😳 "Ihnen fehlt nichts, sie sind einfach fett" – auf Reddit teilen Leute gerade ihre extremsten Erfahrungen mit Ärzten.

Gepostet von stern am Mittwoch, 6. Februar 2019

Die mit weitem Abstand meisten Reaktionen hat die (traurige) Geschichte einer stern-Leserin bekommen, die von einem Brustkrebsfall berichtet. Eine Frauenärztin habe bei der Schwester der Userin eine verhärtete Drüse in der Brust ertastet. Doch die Gefahr sei nicht erkannt worden. Sie sei schließlich erst 28 Jahre alt und das sei "schon nichts Ernstes".

Vier Monate später wurde dann schließlich Brustkrebs, der schon gestreut hatte, diagnostiziert. Traurige Pointe der Geschichte: Nur zwei Monate später sei die Schwester an den Folgen der Krankheit gestorben. Vor der Krebs-Diagnose sei die Schwester noch bei zahlreichen Ärzten wegen Rückenschmerzen gewesen. Doch man habe der (übergewichtigen) Frau nur gesagt, dass sie "ein wenig abnehmen sollte". Zu dem Zeitpunkt, so berichtet es die Frau auf Facebook, hatten die Metastasen das Rückenmark längst befallen.

Es gibt auch Verständnis für "ehrliche" Aussagen von Ärzten

Viele der Kommentare zeigen, dass es – und das ist nichts Neues – häufig sinnvoll ist, sich bei Ärzten eine zweite Meinung einzuholen. Trotzdem gibt es unter den Kommentatoren auf unserer Facebook-Seite auch Unterstützer "ehrlicher" Aussagen von Ärzten. Ein User schreibt zum Beispiel, dass es doch gut sei, wenn Ärzte ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen die Wahrheit aussprechen – auch, wenn die manchmal schmerzhaft ist. Eine andere stern-Leserin fragt, wann der Bericht, mit den "schlimmsten Dingen, die sich Ärzte von Patienten anhören mussten", kommt. Die Liste wäre sicherlich auch lang.

"One List, One Life": Krebskranker arbeitet seine "Bucket List" ab - und fliegt mit einem Weltkriegs-Bomber
hh

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.