HOME

Stern Logo Ratgeber Ernährung

Lebensmittelunverträglichkeit: Ist Brot gefährlich? Die Wahrheit über Mehl und Gluten

Früher galt es als gesund. Heute erforschen Wissenschaftler, was Mehl und Gluten wirklich in unserem Körper auslösen.

Bis vor ein paar Jahren wurden Kohlenhydratpakete wie Brot oder Pasta als gesunde und kalorienarme Sättigungsbeilagen verehrt. Fette dagegen waren als Dickmacher geächtet: Zu viele Kalorien pro Gramm, mäkelten Ernährungswissenschaftler. Dieses Mantra gilt als überholt. Zum einen wurden Fette wie Raps- oder Olivenöl längst rehabilitiert, weil sie die Blutgefäße geschmeidig und das Herz gesund halten. Zum anderen konnten Studien zeigen, dass Menschen, die Fett sparten oder viel Brot, Kartoffeln oder Reis verzehrten, entweder gar keinen Gesundheitsvorteil hatten oder sogar öfter einen Herzinfarkt oder Schlaganfall erlitten.

Ein Grund dafür ist vermutlich, dass insbesondere Stärke aus Weißmehl im Körper schnell zu Traubenzucker abgebaut wird. Das jagt den Blutzucker- und Insulinspiegel in die Höhe und führt zu Fetteinlagerungen im Körper – mit den entsprechenden gesundheitlichen Folgen.

Vollkornbrot liefert mehr Eisen

Was das für die alltägliche Ernährung bedeutet? Ein Verzicht auf Brot wäre übertrieben. Experten betonen aber wieder verstärkt den Wert von Vollkornware. Erst vor wenigen Wochen aktualisierte die Deutsche Gesellschaft für Ernährung ihre "10 Regeln" zur gesunden Ernährung. Gestrichen wurde darin der Rat, reichlich Getreideprodukte wie Brot zu verzehren. Die neue Version enthält stattdessen die Empfehlung: "Vollkorn wählen". Die Ballaststoffe aus dem ganzen Korn sättigen nicht nur gut, sondern scheinen langfristig auch das Risiko für Diabetes- oder Darmkrebserkrankungen zu senken. Möglicherweise lassen schwer verdauliche Fasern und Quellstoffe im menschlichen Dickdarm spezielle Mikrobenstämme gedeihen, die Vollwertanhänger schlanker und gesünder machen als Weißmehlesser. Zudem liefert Vollkornbrot mehr Eisen, Magnesium, Zink und nervenstärkendes Vitamin B1. Auf viele Mehlprodukte verzichten müssen in erster Linie Patienten mit diagnostizierter Zöliakie, einer Autoimmunkrankheit. Sie vertragen kein Gluten, ein im Getreide enthaltenes Klebereiweiß. Bei Verzehr würde sich ihr Dünndarm chronisch entzünden. Tabu sind für sie neben Weizenbrot auch Gebäck aus Roggen, Hafer, Dinkel, Gerste oder ursprünglichen Kornsorten wie Emmer und Einkorn. In Deutschland leiden nach aktuellen Studien ungefähr 0,9 Prozent der Bevölkerung an Zöliakie. Experten kritisieren den Trend, auch bei unklaren Magen-Darm-Beschwerden oder aus Gesundheitsgründen ohne eindeutige Diagnose Gluten zu meiden. Vor einigen Monaten kam eine Beobachtungsstudie an mehr als 100.000 Amerikanern zu dem Ergebnis: Glutenfreie Kost bringt für Gesunde keinen Nutzen. In einer anderen Analyse wiesen Forscher der Universität von Illinois bei Glutenvermeidern sogar mehr Arsen im Urin und mehr Quecksilber im Blut nach als bei Normalessern. Vermutlich, weil Ersatzprodukte wie weizenfreies Gebäck oft Reis enthalten, der große Mengen an Schwer- und Halbmetallen anreichern kann.

Die genauen Zusammenhänge sind unklar

Weizen kann auch eine klassische Allergie auslösen, bei der man auf sogenannte Amylase-Trypsin-Inhibitoren (ATIs) reagiert, spezielle Proteine aus der Schale des Weizenkorns. Die genauen Zusammenhänge sind allerdings noch nicht erforscht.

Am wenigsten ist bisher über das nebulöse Phänomen der Weizensensitivität bekannt: Hier reagieren Betroffene vermutlich auch auf sogenannte FODMAPs, das sind kurze Kohlenhydratketten im Weizen, die chemisch zu den Zuckern und Alkoholen gehören. Unterm Strich gilt: Statt vorschnell auf Brot oder Getreide zu verzichten, sollte man bei Problemen wie ständigen Bauchschmerzen vom Arzt klären lassen, ob man tatsächlich an einer Unverträglichkeit leidet, und falls ja: an welcher.

Themen in diesem Artikel
Dachüberstand beim Gerätehaus und Mindestabstand Grenze zum Nachbarn
Ich wohne in Baden-Württemberg und plane auf meinem Grundstück einen alten Schuppen durch ein neues Gerätehaus (kein Aufenthaltsraum, keine Feuerstätte im Gebäude!) mit den Grundmaßen 3,50 m x 2,50 m und Firsthöhe von 2,21 m zu ersetzen. Da die neue Anlage etwa 60 cm in einer Geländestufe aufgestellt wird, ist die Wand gegenüber dem Nachbarn tatsächlich nur ca. 1,6 m gegenüber der OK des Gartens hoch. Es soll eine verfahrensfreie Umsetzung in einer Grenzbebauung durchgeführt werden. Auf dem Nachbargrundstück ist eine ca. 3m hohe Thuja Hecke, die geringfügig über die Grenze herüber ragt. Nun hat das geplante Gerätehaus einen umlaufenden Dachüberstand von ca. 20 cm, sodaß die Außenmasse des Fundaments etwa 20 cm von der Grundstücksgrenze entfernt ist. Damit ist sichergestellt, dass der Dachüberstand nicht mit dem Nachbargruzdstück überlappt. Wie sieht es nun entsprechend der LBO Baden-Würtenberg mit der Regelung zum Mindestabstand gegenüber der Grenze des Nachbarn aus? Ich sehe 3 Möglichkeiten: a) es gilt als Grenzbebauung. Die überhängende Thuja-Hecke stört mich nicht. b) es müssen 50 cm Mindestabstand eingehalten werden. c) der Überstand am Gerätehaus an der Grenze zum Nachbarn muss entfernt werden, damit der Aufbau als Grenzbebauung anerkannt wird. PS: Zusammen mit der Länge der Garage des Nachbarn wird eine Grenzbebauung von 9m nicht überschritten. Mit der Bitte um eine Rückmeldung, sodaß ich meinen Plan vernünftig abschließen kann. mfg
Buchtitel gesucht. Die Rückkehr ...
Der Titel des zweiten Bandes lautet "Die Rückkehr des <xyz>" Autor ist ein irischer Schriftsteller. Es geht um einen Mönch mit einem Sprachfehler. Als das Kloster von Dämonen angegriffen wird, kann er die Abwehr-Gebete, wegen seines Sprachfehlers, nicht so deutlich sprechen, wie seine Mönchsbrüder und der Geist einer Hexe geht deshalb auf ihn über. Seine Mönchsbrüder wollen ihn, um zumindest seine Seele zu retten, nun auf dem Scheiterhaufen verbrennen. Mit dem Geist der Hexe und etwas Flug-Salbe gelingt ihm aber die Flucht, auf einem Besen durch die Luft reitend. Zufällig belauscht er das Gespräch einer Frau, in die er sich verliebt hat und von der er sich ebenfalls geliebt fühlt. Dabei findet er heraus, dass sie ihn nicht als Mann liebt, sondern dass sie ihn für einen solchen Trottel hält, dass er ohne ihre mütterliche Fürsorge nicht lebenstüchtig sei und dass sie sich deshalb verantwortlich fühlt ihn mit ihrer Mutterliebe zu umsorgen. Tief verletzt hängt er seine Versuche, ein guter Mensch zu sein an den Nagel, will nun böse werden und schließt zu diesem Zweck einen Packt mit dem Teufel. Um den Packt zu besiegeln muss er ein mit Blut unterschriebenes Pergament mit dem Vertragstext verschlucken. Bei der anschließenden Überfahrt nach Frankreich wird er jedoch seekrank und kotzt sich seine Seele aus dem Leib. Dabei geht auch das Pergament mit dem Teufelspackt mit über Bord. Dadurch ist er an den Packt mit dem Teufel nicht mehr gebunden, plant aber weiterhin, mit Hilfe des Teufels ein böser Mensch zu werden. Dabei stellt er sich aber jedesmal so dusselig an, dass immer etwas Gutes dabei heraus kommt. Trotz der tiefen Verletzung durch die Frau, die er liebt, kann er sie doch nicht vergessen und schmachtet ihr auch weiterhin nach. Bei einem Hexenmeister lernt er einen Liebestrank zu brauen. Was er dann auch tut. Der Trank muss sehr lange ziehen. Während also der Trank auch während einer Abwesenheit weiter zieht, dringt eine Kuh in die Höhle ein, in der der Trank gebraut wird und säuft den Trank aus. Als der Mönch in die Höhle zurück kehrt, verliebt sich die Kuh augenblicklich in ihn und weicht ihm von da an nicht mehr von der Seite. Wie heißt der Mönch, der Held dieser Geschichte, und auch titel-gebend ist. Und wer ist der irische Autor?